13.03.2019
Neuer Leiter für das Gustav-Lübcke-Museum

Große Erfahrung & vielversprechende Ideen

„Das Museum muss ein Ort sein, von dem sich jeder eingeladen fühlt“: Dr. Ulf Sölter wird ab Juli das Gustav-Lübcke-Museum leiten – und hat klare Vorstellungen von seinen kommenden Aufgaben.

© Thorsten Hübner



v. li. n. re.: Ulrich Weißenberg, Thomas Hunsteger-Petermann, Dr. Britta Obszerninks, Dr. Ulf Sölter, Monika monika Schnieders-Pförtzsch, Monika Simshäuser
v. li. n. re.: Ulrich Weißenberg, Thomas Hunsteger-Petermann, Dr. Britta Obszerninks, Dr. Ulf Sölter, Monika Schnieders-Pförtzsch, Monika Simshäuser

Bei seiner Vorstellung zeigte Dr. Ulf Sölter (46 Jahre) klare Vorstellungen von seinem neuen Arbeitsplatz und seinen Aufgaben als Leiter des Gustav-Lübcke-Museums. Sölter ist promovierter Kunsthistoriker und wird zum 1. Juli 2019 aus Neuss an die Spitze des Gustav-Lübcke-Museums wechseln. „Wir sind überzeugt, dass Dr. Ulf Sölter der richtige Mann für die Leitung des Gustav-Lübcke-Museums ist: Er kennt die kommunalen Strukturen und hat seine Fähigkeiten in einem Haus unter Beweis gestellt, das in der Größe und Struktur unserem Museum ähnelt“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. Seit November 2014 ist Dr. Ulf Sölter stellvertretender Leiter des Clemens Sels Museums in Neuss. „In Neuss konnte ich viele Dinge erfolgreich ausprobieren, die ich im Gustav-Lübcke-Museum fortführen möchte. Es ist mir wichtig, ein abwechslungsreiches und spannendes Museumsprogramm aufzustellen, bei dem für jeden etwas dabei ist: Für Familien, Kinder und Jugendliche genauso wie für Kunstkenner oder auch Menschen mit Einschränkungen“, betont Dr. Sölter. „Das Gustav-Lübcke-Museum bietet dafür hervorragende Bedingungen. Ich bin begeistert von dem Haus und dem finanziellen Engagement, das die Stadt Hamm hier erst vor wenigen Jahren investiert hat. Ich freue mich schon sehr darauf, hier bald tätig zu werden.“

Mann der Praxis
Für Bildungsdezernentin Dr. Britta Obszerninks war die langjährige Praxiserfahrung von Dr. Ulf Sölter ein ausschlaggebender Faktor für seine Auswahl: „Die schönsten Visionen für das Museum bringen nichts, wenn sie nicht in die Tat umgesetzt werden. Dr. Sölter hat sehr vielversprechende Ideen für die weitere Ausrichtung und Entwicklung unseres Museums – und in Neuss bereits bewiesen, dass er ein Mann der Praxis ist, der seine Ideen dann auch in die Tat umsetzt. Ich bin mir sicher, dass das Gustav-Lübcke-Museum mit ihm an der Spitze einen Schub erhalten wird.“

Erste konkrete Ansatzpunkte hat Dr. Ulf Sölter für seine Arbeit in Hamm bereits ausgemacht: „Die Ausstellungsplanung steht ja schon bis ins kommende Jahr, sodass ich hier auf die Arbeit meiner neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufbauen kann. Zu meinen ersten Projekten wird sicherlich die Gerichtszeichner-Ausstellung anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Oberlandesgerichts im kommenden Jahr gehören. Daneben möchte ich die Ägypten-Ausstellung neu aufstellen: Hier besteht ein riesiges Potential!“

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