Requiem for a Pink Moon

Phoenix Munich

Colin Balzer: Tenor
Joel Frederiksen: Bass, Renaissance-Laute
Domen Marinčič: Viola da Gamba
Axel Wolf: Theorbe, Renaissance-Laute

Pink Moon ist eine Legende: In nur zwei Nächten schrieb Gitarrist und Songwriter Nick Drake ein ungewöhnliches Requiem – zwei Jahre vor seinem plötzlichen Tod mit nur 24 Jahren. Vierzig Jahre später stellt Joel Frederiksen mit seinem Ensemble Phoenix Munich diese ungewöhnliche Totenmesse in einen ungewöhnlichen Kontext: Lautenlieder der Renaissance, mit ihrem typisch verschatteten Klang, wechseln sich ab mit Gregorianik und Songs von Nick Drake.

Frederiksen, US-amerikanischer Lautenist und Sänger mit folkiger Bass-Stimme, ist selbst eine Legende: Er gilt als Matador der zeitgemäßen Interpretation Alter Musik. Nicht zufällig hieß sein erstes Konzertprogramm „Orpheus I am“. Der „amerikanische Orpheus“ ist er seitdem, singt mit unvergleichlich samt-timbrierter Stimme und berückend klingender Laute für seine zwei Lieben: die Musik des mittel- und nordamerikanischen Kontinents und die Musik der europäischen Renaissance.

Aber auch Orpheus ist noch unwiderstehlicher mit den richtigen Verbündeten: Was für eine hinreißende Idee, Domen Marinčičs Viola da Gamba swingen zu lassen wie einen Pop-Kontrabass! Eingefangen wird der Swing von Axel Wolfs feinem Theorben-Klanggespinst. Und über allem lassen Frederiksens Bass im Duett mit Colin Balzers Tenor glitzernde Klangkristalle funkeln. Ein Glücksfall der Stil-Kreuzung.

gefördert vom Kultursekretariat NRW Gütersloh und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Veranstaltungsinfo

Samstag, 3. Juli 2021, 19:30 Uhr
Gut Drechen

Preise:
24,10 Euro / 18,60 Euro erm.


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