25.07.2017

KlassikSommer

Seit Jahren ist der KlassikSommer eine feste Größe im sommerlichen Veranstaltungskalender der Stadt Hamm. Neben großer Chorsinfonik, konzertanten Operaufführungen sind es vor allem die kleinen Konzerte an außergewöhnlichen Orten, die dem Hammer Klassik-Festival eine ganz besondere Atmosphäre mit exquisiten Musikinhalten verleihen. Der KlassikSommer ist Kulturpartner des WDR.

KlassikSommer Hamm 2017 schließt mit Erfolgsbilanz

4.100 Besucher - Wasserwesen „verderben“ Open-Air-Vergnügen

Dieser Sommer war ein voller Erfolg: Elf KlassikSommer-Konzerte begeisterten 4.100 Besucher. Immer wieder betonten die Zuhörer, dies sei der beste KlassikSommer überhaupt gewesen. Vier Konzerte  waren restlos ausverkauft (die Nixen in der Mitgliederoase der Volksbank, das Mozart-Projekt auf Gut Kump, das Project-Trio bei Audi Potthoff, SIGNUMfive auf Gut Drechen), drei weitere nahezu („Carmina Burana“ in der Alfred-Fischer-Halle, ONAIR wie auch Daniel Hope und Sebastian Knauer im Kurhaus). Die Einnahmen aus Ticketverkäufen übertrafen den geplanten Ansatz um 50 Prozent und sorgten gemeinsam mit der bewährten Unterstützung der Sponsoren und Förderer für ein ausgeglichenes finanzielles Ergebnis.

Dazu trug auch die Förderung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW für die „Carmina Burana“ mit multinationalem Chor bei, an dem auch geflüchtete Kinder und Jugendliche teilnahmen. Dieses Projekt war das aufwändigste im Programm, riss Besucher wie Chorteilnehmer aus England, Hamm und allen Teilen der Region zum Ende des Konzerts zu Begeisterungsstürmen hin. „Ein so großartiges Konzert durfte ich bisher noch nicht mitmachen“, bedankte sich eine Sängerin aus Paderborn. Die Engländer bedankten sich mit einer Gegeneinladung zur Carmina nach Bristol für das kommende Jahr. Und die Kinder der Hammer Flüchtlingsklassen waren einfach stolz, dabei gewesen zu sein, wie ihre Lehrerinnen aus den anschließenden Gesprächen im Unterricht berichteten.

Die meisten überregionalen Besucher konnte das Scholl-Raichel-Projekt auf Gut Kump verzeichnen: Aus den Niederlanden, aus Düsseldorf, aus Paderborn und Wuppertal wie aus vielen anderen Städten NRW´s reisten die Leute an und genossen ein außergewöhnliches Konzert in zwar Sturm-umtobtem, aber dennoch idyllischem Ambiente. Leider hielt die Unwetterlage einige Karteninhaber aber auch davon ab, sich auf den Weg nach Kump zu machen.

Als Spielverderber erwies sich das Wetter ebenfalls am 1. Juli, als die Nixen vor dem Regen ins Volksbank-Gebäude auswichen und am 22. Juli, als die Südtiroler Wasserfeen von „Ganes“ im Kurhaus statt im Rosengarten von Schloss Heessen auftraten. Eine vorhersehbare Katastrophe, wie „Gana“ Marlene Schuen sagte: „Wer uns Wasserwesen einlädt, muss damit rechnen, dass wir Wasser mitbringen.“

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