16.08.2019

Messehalle

Das Herzstück der Alfred-Fischer-Halle ist die große Messehalle im ersten Obergeschoss; mit fast 2.700 m² ist dies der Hauptveranstaltungsraum.

Die ehemalige Maschinenhalle der Zeche Sachsen im Stadtteil Heessen ist der größte Veranstaltungssaal im Hammer Stadtgebiet. Die Zeche Sachsen wurde im Jahr 1912 gegründet; die neue Schachtanlage erhielt ihren Namen nach der Provinz Sachsen, in der ihr Begründer, die Mansfeldsche Gesellschaft, ihren Sitz hatte.

Die Alfred-Fischer-Halle, in ihrer imposanten Backsteinbauweise, besticht durch eine moderne sachliche Architektur im Sinne der Bauhaus-Bewegung. Architekt der in den Jahren 1912-1914 erbauten und 1922-1925 durch weitere Bauten ergänzten Halle war der ruhrgebietsweit aktive Professor Alfred Fischer (*1881 – †1950), nach dem das zeitweise als „Öko-Halle“ bezeichnete Bauwerk im Jahre 1999 umbenannt wurde.

Seit ihrer technischen Modernisierung in den Jahren 2002 und 2003, in deren Rahmen mit 2,5 Millionen Euro aus Mitteln des Landes NRW unter anderem die Beheizung und Lüftung sowie die Akustik und Veranstaltungstechnik aufgewertet wurden, wird die Alfred-Fischer-Halle auch und besonders für überregionale Events ausgewählt. So finden dort Großkongresse wie zum Beispiel der Landesparteitag der FDP-NRW oder die Regionalkonferenz der CDU Deutschlands genauso wie herausragende Kulturevents (Klavier-Festival-Ruhr, Ruhrtriennale, KlassikSommer Hamm etc.), stilvolle Gala-Veranstaltungen, Präsentationen, Tagungen, Seminare sowie Ausstellungen und Messen ein passendes „Zuhause“.

Durch die Vielzahl dieser Veranstaltungen ist das Baudenkmal Alfred-Fischer-Halle mittlerweile auch über die Stadtgrenzen hinaus als besondere Event-Adresse im Herzen Westfalens bekannt geworden.