Watt? Wattbewerb!
Hamm bei der StädteChallenge für mehr Photovoltaik dabei

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz hat noch einmal deutlich gemacht, dass wirksamer Klimaschutz nur mit konkreten und aktiven Maßnahmen möglich ist und dass alle aufgerufen sind, sich zu beteiligen.

Hier kommt der Wattbewerb ins Spiel. Der Wattbewerb ist ein Wettbewerb für Städte und Gemeinden, bei dem es um den beschleunigten Ausbau von Photovoltaik geht. Getragen wird der Wattbewerb von Fossil Free Karlsruhe, Parents for Future Germany, Fridays for Future Deutschland und Scientists for Future Deutschland.

Die aktuelle Herausforderung an die teilnehmenden Städte lautet: Welche Stadt schafft es als erste, ihre installierte Leistung an Photovoltaik zu verdoppeln? Hamm stellt sich diesem Wettbewerb und nimmt teil.

Eine der Maßnahmen, um das 1,5 Grad-Ziel des Pariser Abkommens einzuhalten ist die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energiequellen. Photovoltaik ist der Schlüssel zur Zukunft der Energiegewinnung in den Städten. In Hamm hat die Errichtung und der Betrieb von Photovoltaikanlagen eine lange Tradition. In der sogenannten Solarbundesliga belegt Hamm regelmäßig einen der vordersten Plätze und dank zahlreicher Förderprogramme, Beratungen und Initiativen gibt es in Hamm bereits eine deutlich höhere PV-Leistung als beispielsweise in Münster oder Dortmund. Es wird für Hamm also schwierig werden, den hohen Wert zum Start des Wettbewerbes so schnell zu verdoppeln. Allerdings möchte die Stadt Hamm mit der Wettbewerbsteilnahme ein Zeichen dafür setzen, was im Bereich Klimaschutz und Photovoltaik möglich ist. Denn viele Bürger*innen haben bereits eine Photovoltaikanlage installiert oder planen es für die Zukunft. So auch Familie Kara aus Hamm.

„Wir müssen alle CO₂-neutralen Energiequellen vorantreiben und das fängt Zuhause an“ (Zitat: Familie Kara).

Eine eigene Photovoltaikanlage leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und senkt gleichzeitig auch die eigenen Stromkosten spürbar – das ist eine klassische Win-Win-Geschichte. Die positiven Effekte liegen damit auf der Hand. Eine Photovoltaikanlage für drei Personen kompensiert beispielsweise in 20 Jahren gut 45 Tonnen CO₂, was etwa 160.000 gefahrenen PKW-Kilometern entspricht.

Derzeit liegt Hamm bei den Großstädten auf einem sehr guten vierten Platz und die Stadt möchte den Wattbewerb zum Anlass nehmen, noch einmal auf die Programme, Förderungen und Beratungsmöglichkeiten zum Thema Photovoltaikanlagen aufmerksam zu machen. Die Zukunft der Energieerzeugung ist dezentral und bürgernah. Eine individuelle Beratungsmöglichkeit z. B. über die Verbraucherzentrale Hamm lohnt sich in jedem Fall.

Umweltamt

Frau Busch

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