Waldvermehrung

Wälder sind die grünen Lungen der Erde. Sie produzieren einen großen Anteil des Sauerstoffs auf unserem Planeten und beherbergen eine enorm große Anzahl an Lebensgemeinschaften von Pflanzen und Tieren. Sie schützen die Böden und wirken als „großer Schwamm“ im Wasserhaushalt.

Sie bieten den Menschen nicht nur einen Ort zur Erholung und Entspannung, sind ein wichtiger Rohstofflieferant und ein natürliche Filter für unser Grundwasser. Zudem setzen Wälder atmosphärisches CO2 in Kohlenstoff um und spielen daher eine große Rolle im Klimaschutz.

Nach § 2 des deutschen Bundeswaldgesetzes ist ein Wald „… jede mit Forstpflanzen bestockte Grundfläche". Als Wald gelten somit auch kahlgeschlagene oder verlichtete Grundflächen, Waldwege und Lichtungen. Ökologisch umfasst Wald Biozönosen, deren Lebensgemeinschaft durch Arten gekennzeichnet ist, die an waldtypische, ökologische bzw. Standortfaktoren angepasst sind. Oftmals ist ein charakteristisches Waldklima ausgeprägt.

Um diesen Nutzen durch einen Flächenzuwachs zu steigern, hat der Rat der Stadt Hamm bereits im Jahr 2003 ein Waldentwicklungskonzept beschlossen. Im Rahmen dessen Umsetzung, konnte die städtische Waldfläche auf 396 ha heranwachsen. Zusammen mit den Flächen die im Privatbesitz liegen, beträgt der Waldflächenanteil im Stadtgebiet damit ca. 10 %. Im Vergleich zum Waldflächenanteil NRW mit 28 %, liegt dieser Wert jedoch noch immer weit unter dem Durchschnitt.

Waldflächen in Hamm sollen vermehrt werden. Der Klimaaktionsplan 2020-2025 steckt das Ziel, jedes Jahr 3 ha neue Waldfläche anzulegen. Mehrere Flächen konnten bereits erstaufgeforstet bzw. arrondiert, d. h. bestehende Waldflächen wie z. B. der Hochzeitswald erweitert werden. Es ist zudem davon auszugehen, dass auch im Jahr 2021 und in den Folgejahren mindestens 3 ha pro Jahr hinzukommen werden. Zudem wird mit der Fertigstellung des „Erlebensraum Lippeaue“ gleichzeitig Platz für Sukzession, also die freie Waldentwicklung, geschaffen. Hier kann sich über die Jahre Auenwald entwickeln.

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