Nutzung von Erdwärme

Mit Hilfe einer Wärmepumpe kann Erdwärme als Heizungswärme genutzt werden.

Die Funktionsweise der Wärmepumpe entspricht der Arbeitsweise eines Kühlaggregats: Das Arbeitsmittel, eine schon bei niedriger Temperatur siedenden Flüssigkeit („Kältemittel“), wird in einem Kreislauf geführt und dabei nacheinander verdampft, verdichtet, verflüssigt und entspannt. Dabei wird der Umwelt (Wasser, Boden/Gestein, Umgebungsluft) die Wärme entzogen und dem Heizsystem zugeführt. Bereits schon ab etwa 40 bis 60 Meter Tiefe können die Temperaturen 15 Grad Celsius erreichen - durchgehend im Jahresverlauf. Etwa 80 Prozent der benötigten Heizenergie wird durch Erdwärme abgedeckt, 20 Prozent müssen dann über das Stromnetz hinzugeführt werden. Je nach geothermischer Voraussetzung kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Das gängigste Verfahren ist das der Erdwärmesonde.

Bis Ende 2014 wurden in Hamm 247 Erdwärmeanlagen genehmigt. Darunter sind 11 größere Anlagen im Leistungsbereich von 40 bis 150 KW. Die gesamte Heizleistung aller Anlagen beträgt ca. 3040 KW. Bislang zeigten sich die Bodenverhältnisse im Hammer Stadtgebiet hinsichtlich der Durchführung  von Erdwärmesonden-Bohrungen als unproblematisch.

Auch das Kanalwasser dient einem gewerblich genutzten Gebäude an der Hafenstraße als Wärmetauscher.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Anbieter, die sich auch mit Fragestellungen der Erdwärmenutzung befassen und entsprechende Annoncen in den einschlägigen Medien geschaltet haben.

Daneben stehen Ihnen selbstverständlich auch alle unabhängigen Energieberatungsdienstleister als Ansprechpartner zur Verfügung.
 

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Herr Humpert

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