Halbzeit bei der Woche der Klimaanpassung

Wie passen Hamm und Klimaanpassung zusammen?

Beim gestrigen Audiowalk mit Wilma Großmaas, Klimafolgenanpassungsmanagerin aus dem Umweltamt der Stadt Hamm und Philip Gregor Grüneberg, Performer von Treibkraft.Theater ging es um mehr als Wissensvermittlung.

Wie sehen klimaresiliente Plätze in Hamm aus? Orte, an denen Menschen gut und gerne verweilen? Wie sieht Dein und Ihr lebenswerter Stadtraum in der Zukunft aus? Über diese Fragen sprachen nicht nur Wilma Großmaas und Philip Gregor Grüneberg, auch die Teilnehmenden setzen sich damit auseinander und fanden auf dem Bahnhofsvorplatz eigene Antworten. Denn eins ist klar: Anpassung an die Folgen des Klimawandels gelingt nicht allein, sondern nur, wenn wir sie als gesamtgesellschaftliches Thema begreifen.

Startpunkt des Audiowalks war das Mobile Grüne Zimmer auf dem Martin-Luther-Platz. Von dort aus ging es mit Kopfhörern durch die Stadt — weitere Haltepunkte waren der Bahnhofsvorplatz, das Westentor, das Technische Rathaus und die Lippe. Neben den Themen Hitze, Mikroklima und Gesundheit, sorgten die Gäst*innen des Audiowalks durch eine Prozession gegen den Eichenprozessionsspinner hoffentlich für weniger Raupen des Klimagewinners im kommenden Jahr.

Morgen können sich alle aus Hamm ab 17:00 Uhr im Ökozentrum darüber informieren, wie sie ihre Gebäude "klimafest" machen. Der Eintritt ist frei.

Das Bild zeigt einen Mann auf einer Leiter. Zwei Frauen halten die Leiter fest, die an einem Baum lehnt. Zwei Menschen mit Kopfhörern beobachten.

Philip Gregor Grüneberg bringt an der Eiche vor dem Technischen Rathaus Meisenknödel an.

Markus Gasch