Mehr als 5.000 Bäume und Sträucher gepflanzt

Neuer Wald für den Klimaschutz

Zwei Flächen mit knapp 15.000 Quadratmetern hat das Umweltamt der Stadt Hamm aufgeforstet. Mehr als 5.200 Bäume und Sträucher wurden eingepflanzt.

Die Waldfläche in Hamm wächst: Die Stadt Hamm betreibt an der Forstlandwehr und am Bahnmeisterweg auf zwei Flächen mit insgesamt knapp 15.000 Quadratmetern Größe Waldentwicklung. Dafür sind mehr als 4.700 Bäume sowie 500 Sträucher angepflanzt worden.

Die aufgeforstete Fläche der Forstlandwehr im Hammer Süden beträgt rund 11.750 Quadratmeter, wovon etwa 7.000 Quadratmeter als aktive Pflanzfläche bepflanzt werden. Die weitere Fläche verbleibt als Sukzessionsfläche und als Wiesenwaldrand. Mehr als 2.800 Bäume sowie 500 Sträucher sind hier gepflanzt worden:


2.100 Stieleichen, 560 Hainbuchen, 60 Schwarzpappeln, 90 Vogelkirschen und 500 Sträucher (Wildapfel, Schlehen, Weißdorn und Holzbirne). Der neue Wald wurde mit einem rund 450 Meter langen Wildschutzzaun eingefasst, um die jungen Pflanzen vor Wildverbiss zu schützen.

Daneben haben die Mitarbeiter des Umweltamtes eine Fläche am Bahnmeisterweg in Osttünnen mit knapp 2.000 neuen Bäumen bepflanzt. Diese etwa 2.500 Quadratmeter große Forstfläche musste in den vergangenen Jahren nach Sturmschäden geräumt werden und ist jetzt wieder aufgeforstet worden. Der Altbaumbestand wurde, soweit die Bäume unbeschädigt waren, erhalten. Es wurden folgende Baumarten gepflanzt: 1.350 Stieleichen, 300  Hainbuchen, 300 Schwarzerlen.

Die Ausweitung der Waldentwicklung durch Anlage neuer Waldflächen ist Teil des Klimaaktionsplans, den der Rat der Stadt Hamm im Dezember 2019 beschlossen hat. Ab 2020 sollen jährlich mindestens drei Hektar an neuer Waldfläche entstehen. In einem ersten Schritt wurde Anfang des Jahres auf 4.000 Quadratmetern ein „Klimawald“ am Pilsholz angelegt.

© Thorsten Hübner

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