12.12.2018

Millionen-Investitionen in den Tierpark

Neue Spielplätze, neuer Parkplatz, neue Gastronomie und ganz viel Neues mehr: Die Stadt Hamm gestaltet die Zukunft des Tierparks – und nimmt dafür bis zum Jahr 2022 mehr als 12 Millionen Euro in die Hand.


Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann zeigte sich bei der Präsentation der Zukunftspläne sichtlich stolz: „Wir haben ein attraktives Gesamtpaket geschnürt, das den Tierpark in allen wesentlichen Bereichen spürbar nach vorne bringen wird. Dafür gehen wir unter finanziellen Gesichtspunkten bis an die Grenzen des Machbaren. Ohne die Stadtentwicklungsgesellschaft, die uns den nötigen Spielraum für kreative Möglichkeiten bietet, wäre das alles nicht möglich.“


Schon 2019 beginnt die erste Bauphase
In drei Bauphasen wird der Tierpark fit für die Zukunft gemacht. „Schon im kommenden Jahr gehen wir den Neubau des Spielplatzes, die Verbesserung der Parkplatzsituation und die Neugestaltung der Lemurenanlage an. Jeder Besucher wird sich selbst davon überzeugen können, dass sich im Tierpark Gewaltiges tut“, betonte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann bei der Präsentation der Zukunftspläne im Beisein der beiden Fraktionsvorsitzenden Dr. Richard Salomon (CDU) und Justus Moor (SPD). „Der Tierpark genießt in unserer Stadt nicht nur einen großen Rückhalt unter den Besucherinnen und Besuchern, sondern auch in der Politik: Nicht ohne Grund übernehmen wir mit diesem Konzept Verantwortung für die Zukunft des Tierparks.“


Größere Gehege und mehr Tier-Erleben
Der Neubau der Gastronomie samt neuer Toiletten-Anlagen und Indoor-Spielplatz ist für die kommenden Jahren ebenso geplant wie der Bau eines  neuen Eingangsbereiches (Gesamtkosten: rund 3,7 Millionen Euro): Dieser wird neben einer speziellen Zoo-Schule auch zeitgemäße Räumlichkeiten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beinhalten. Zudem soll der Eingangsbereich mit einem großzügigen Zoo-Shop zukünftig einen neuen Standort bekommen, so dass am bisherigen Platz eine Freifläche für den Bau des neuen Tier-Asyls entsteht. „Auch an anderen Stellen werden die Tiere in vielen Bereichen von der Neugestaltung profitieren: Beispielsweise werden wir in einem neuen Gehege die Fläche für den Tiger verdoppeln. Ein Glastunnel wird durch das Areal führen, so dass die Besucher ganz nah an die Tiere herankommen können“, erklärt Tierpark-Geschäftsführer Kay Hartwich. „Darüber hinaus wollen wir den Besuchern in den kommenden Jahren auch neue Tierarten präsentieren: Dazu gehört beispielsweise der kleine Panda, der sich in anderen Zoos größter Beliebtheit erfreut.“ Bereits im ersten Bauabschnitt werde das Gehege für die Lemuren neu gestaltet, die unter den Besuchern ebenfalls mit zu den Lieblingen gehören.