17.08.2018

Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung

Das Gesundheitsamt unterhält eine anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle. Hier werden Frauen und Paare, die durch die Schwangerschaft in eine Konfliktsituation geraten sind, informiert und beraten. Die Beratung unterstützt die eigene Entscheidungsfindung und kann die erforderliche Beratungsbescheinigung ausstellen, damit ein Schwangerschaftsabbruch straffrei durchgeführt werden kann. Zudem wird über Arztpraxen informiert, die Abbrüche durchführen. In Hamm gibt es drei weitere staatlich anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen mit diesem Leistungsspektrum (Adressen s. Flyer unten).

Außerdem beraten diese Beratungsstellen sowie die Schwangerschaftsberatung des Sozialdienstes katholischer Frauen (SKF) Frauen, Männer und Jugendliche zu Fragen der Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung.

Weitere Beratung wird angeboten zu den Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft, vor, während und nach Pränataldiagnostik, wenn ein behindertes Kind erwartet wird oder bei einer Tot- und Fehlgeburt und zur vertraulichen Geburt. Eine längerfristige Beratung und Begleitung auch nach der Geburt des Kindes ist möglich.

Die Beratungsstellen vermitteln soziale und wirtschaftliche Hilfen für Schwangere, insbesondere finanzielle Leistungen aus der Bundesstiftung „Mutter und Kind“ und des städtischen Hilfsfonds für Schwangere in Not. Sie informieren und unterstützen bei der Antragstellung von familienfördernden Leistungen und Hilfen.

Die Beratung ist kostenlos und findet unabhängig von Konfession, Nationalität und Alter statt. Für die Beraterinnen besteht Schweigepflicht.  

Termine werden nach Vereinbarung vergeben. Die Antragstellung für eine finanzielle Unterstützung bei Notlagen erfolgt über die Beratungsstellen.