Schulentwicklungsplanung für Förderschulen

Zusammenspiel weiter optimieren

Gemeinsam mit einem Gutachterbüro hat die Stadt Hamm die Schulentwicklungsplanung für die vier städtischen Förderschulen fortgeschrieben. Mit konkreten Empfehlungen und Ansätzen sollen die Schulen ganzheitlich weiter gestärkt werden.

In der Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung für die städtischen Förderschulen hat das beauftragte Gutachterbüro Dr. Garbe, Lexis & Berlepsch die zukünftigen Zahlen der Schülerinnen und Schüler, die räumlichen Bedarfe und die Betreuungsangebote und -ansprüche an den vier Förderschulen der Stadt Hamm prognostiziert. An zwei von vier Schulen deckt das räumliche Angebot die zu erwartenden Bedarfe auch in den kommenden Jahren voll ab. Für die Erich-Kästner-Schule empfiehlt das Gutachten eine konkrete Planung zur Deckung des steigenden Raumbedarfs einzuleiten. Für die Lindenschule werden Planungen zur Weiterentwicklung des Raumangebotes gemeinsam mit der im selben Schulgebäude untergebrachten Jahnschule angeregt. Dabei werden die Auswirkungen des künftigen Rechtsanspruches auf Ganztagsbetreuung berücksichtigt. Die Stadt Hamm wird die Ergebnisse des Gutachtens aufgreifen, in die entsprechenden Planungen an beiden Schulen einsteigen und diese den Gremien der Stadt Hamm vorlegen.

„Die räumliche Situation an unseren Förderschulen ist grundsätzlich gut. Mithilfe der Fortschreibung können wir uns jetzt mit ausreichend Vorlauf auf kommenden Handlungsbedarf vorbereiten: namentlich an der Erich-Kästner-Schule und an der Lindenschule. Gleichzeitig haben wir die Fortschreibung dafür genutzt, den Blick ganzheitlich auf unsere Förderschulen und insbesondere die Übergänge zwischen Kitas, Grundschulen, Förderschulen und Schulen des gemeinsamen Lernens zu lenken. Hier haben wir zusammen mit dem Gutachterbüro konkrete Ansätze entwickelt, mit denen wir diese Schnittstellen schärfen und das Zusammenspiel optimieren werden. Wir wollen die Zusammenarbeit von Kitabereich und Grundschule und die Integrationsbemühungen im Rahmen von Jugendhilfe und Schule noch stärker in den Blick nehmen“, erklärt Familiendezernentin Dr. Britta Obszerninks.

Die Stadt Hamm hat die Fortschreibung dem Rat der Stadt Hamm für seine Sitzung am 29. März zum Beschluss vorgelegt.

Ein Mädchen schreibt an eine Schultafel

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