Familienentlastungs- und OGS-Stärkungspakt

Alle zahlen weniger

Massiv gesenkt werden die Elternbeiträge in Hamm zum Beginn des neuen Kitajahres – sowohl für die Kita-Betreuung als auch für Kindertagespflege oder die schulischen Betreuungsformen. Besonders entlastet werden Familien mit unteren und mittleren Einkommen.

Oberbürgermeister Marc Herter hat gemeinsam mit Bildungsdezernentin Dr. Britta Obszerninks und Theodor Hesse (Fachbereichsleiter Jugend, Gesundheit und Soziales) den Familienentlastungs- und OGS-Stärkungspakt vorgestellt, der mittlerweile auch vom Stadtrat beschlossen wurde und zum neuen Kitajahr in Kraft tritt.

Die Beitragslast der Hammer Familien wird um 2,4 Millionen Euro verringert. „Alle Einkommensgruppen zahlen weniger als in den vorher gültigen Beitragssatzungen. Das ist ein großer Schritt, gerade in diesen schwierigen Zeiten. Hamm wird damit deutlich attraktiver für alle Familien“, betont Oberbürgermeister Marc Herter.  Die Entlastung werde aber dabei sozial verteilt: Nun werden bis zu einem Einkommen von 25.000 Euro (zuvor 17.000) keine Beiträge fällig. Die mittleren Einkommensbereiche zahlen meist 70 bis 80 Prozent weniger Gebühren. 

Eine weitere wichtige Neuerung ist, dass die Geschwister-Kinder-Regelung erweitert jetzt systemübergreifend für alle Betreuungsangebote gilt. Ist zum Beispiel ein Kind in der schulischen Betreuung (OGS oder Übermittags-Betreuung) und kommt ein Kind in die Kita, ist das Kita-Kind beitragsfrei. Bisher war das nur bei zwei Kinder in der Kita-Betreuung möglich, also innerhalb eines Betreuungssystems. 300.000 Euro investiert die Stadt darüber hinaus in die Qualitätssicherung im OGS-Bereich.

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