13.08.2019

Das Reitwegenetz für Pferdefreunde

„Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.“
In Hamm stehen den Reitern ein ca. 17 km langes Reitwegenetz in Form von zwei großen Rundreitwegen in den Stadteilen Hamm-Mitte, Heessen, Uentrop und Werries zur Verfügung.

Die Regelungen zum Reiten im Wald und in der freien Landschaft finden sich in den §§ 58 und 62 des Landesnaturschutzgesetzes NRW und sind seit Jahresbeginn 2018 in Kraft.

Reiten in der freien Landschaft und im Wald (§ 58 LNatSchG NRW)
Das Reiten in der freien Landschaft ist über den Gemeingebrauch an öffentlichen Verkehrsflächen hinaus zum Zweck der Erholung auf privaten Straßen und Wegen auf eigene Gefahr gestattet. Dies gilt sinngemäß für das Kutschfahren auf privaten Wegen und Straßen, die nach der Straßenverkehrsordnung nur für den landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben sind.

Das Reiten im Wald ist über den Gemeingebrauch an öffentlichen Verkehrsflächen hinaus zum Zweck der Erholung auf privaten Straßen und Fahrwegen sowie auf den nach den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung gekennzeichneten Reitwegen auf eigene Gefahr gestattet. Fahrwege sind befestigte oder naturfeste Waldwirtschaftswege.

Die Vorschriften des Straßenrechts und des Straßenverkehrsrechts bleiben unberührt

Kennzeichnung von Reitpferden, Reitabgabe (§ 62 LNatSchG NRW)
Wer in der freien Landschaft oder im Wald ausreitet, muss ein gut sichtbares, am Pferd beidseitig angebrachtes gültiges Kennzeichen führen. Dieses kann im Umweltamt beantragt werden (Antragsformular s. u.).

Kosten für Kennzeichen einschl. Jahresplakette 37,50 Euro
Jahresplakette 30,50 Euro

Die Reitwege wurden und werden ausschließlich aus zweckgebundenen Mitteln der Reitabgabe, die für die Kennzeichen und Plaketten zu entrichten ist, finanziert.

Weitere Infos zum Thema