15.05.2015

Haus Kentrop

Haus Kentrops Historie geht bis ins 13. Jahrhundert auf den Grafen von der Mark zurück. Nach der Stadtbesiedelung und –befestigung, verlegte Graf Everhardius von der Mark das Kloster Marienhof vor die Stadttore. Mit viel Unterstützung begann der Bau der Klosteranlage. 1295 wurde die Kirche geweiht. Das im gotischen Stil erbaute Gebäude des Zisterzienser Ordens war soweit hergestellt, dass der Konvent nach Kentrop verlegt werden konnte.

1808 wurde das Kloster aufgehoben. 1885 kaufte es Jacob Loeb als Wohnsitz für den Erben Richard Loeb und seine Frau Meta. Diese ließ das Haus von Grund auf renovieren. Unter anderem erwarb sie beim königlichen Hoflieferanten in Berlin den großen Kachelofen, der heute noch in der Halle im Erdgeschoss steht.

Auch die Stuckdecken stammen aus dieser Zeit. Sie wurden in den 1980er-Jahren bei einer Kernsanierung wiederentdeckt und restauriert. Im Obergeschoss waren außerdem Wandsäulen übertapeziert, deren plastische Malereien ebenfalls restauriert wurden.

Das Gelände Haus Kentrop wird heute privat genutzt und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.