Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten

Test oder Quarantäne

Rückkehrer aus Risikogebieten müssen sich umgehend beim Gesundheitsamt melden und entweder einen negativen Test vorlegen oder 14 Tage in Quarantäne gehen. Wer gegen diese Festlegung der aktuellen Coronaschutzverordnung verstößt, muss mit hohen Bußgeldern von bis zu 1.000 Euro pro Person rechnen.

„Bisher ist die Zahl der Infektionen mit der ersten Welle an Rückkehrern noch nicht stark angestiegen. Damit das so bleibt, appelliere ich an alle: Machen Sie am besten im Urlaubsland oder direkt nach der Rückkehr einen Test. Das ist für alle die beste Lösung“, sagt Oberbügermeister Thomas Hunsteger-Petermann. So begrüßte er ausdrücklich die Entscheidung der Türkei und einiger anderer Urlaubsländer, an den Flughäfen Schnelltests für Ausreisende bereitzustellen. Bei einem Appell an die Vernunft wird es aber nicht bleiben: Wer sich nicht an die Regeln hält und als Rückkehrer positiv getestet wird, habe mit einer hohen Geldbuße zu rechnen. „Wir werden auch alle Schulen und Kitas nochmal anschreiben und auffordern, diesbezüglich wachsam zu sein. Denn es steht viel auf dem Spiel: Die Rückkehr aus den Urlaubsorten und das Wiederanlaufen des Schul- und Kitabetriebs ist eine ganz wichtige Phase, die es ohne einen größeren Anstieg der Infektionen zu überstehen gilt“, betonte Hunsteger-Petermann.

Urlaubsrückkehrer aus den Risikogebieten sind verpflichtet, unverzüglich das Gesundheitsamt der Stadt Hamm telefonisch über die Hotline 02381 17-6444 oder per Email corona-reise@stadt.hamm.de zu kontaktieren und auf ihre Einreise hinzuweisen.

Allgemeine Hinweise aus der Coronaeinreiseverordnung

  1. Personen, die aus dem Ausland in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind derzeit grundsätzlich verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben sowie sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten (sog. Absonderung). 
     
  2. Ein Risikogebiet nach Ziffer 1 ist ein Staat oder eine Region außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für welche zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Eine fortlaufend aktualisierte Liste der Risikogebiete wird durch das Robert-Koch-Institut unter folgendem Link veröffentlicht: www.rki.de/covid-19-risikogebiete
     
  3. Personen nach Ziffer 1 sind außerdem verpflichtet, unverzüglich das Gesundheitsamt der Stadt Hamm telefonisch über die Hotline 02381 17-6444 oder per Email corona-reise@stadt.hamm.de zu kontaktieren und auf ihre Einreise hinzuweisen. Die Gesundheitsbehörde überwacht die Einhaltung dieser Absonderung. 
     
  4. Von diesen Regelungen sind nur Personen ausgenommen, die einer landesrechtlichen Ausnahme unterliegen und die keine Krankheitssymptome für COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert-Koch-Instituts aufweisen. U. a. haben die Länder Ausnahmen für Personen vorgesehen, die nur zur Durchreise in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, oder die durch ein ärztliches Zeugnis belegen können, dass sie innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise negativ auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden sind. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine Testung stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert-Koch-Institut unter https://www.rki.de/covid-19-tests veröffentlichten Staat durchgeführt wurde. 

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