Fragen und Antworten

Die Übertragung geschieht vermutlich vorrangig als Tröpfcheninfektion über Sekrete der Atemwege wie Husten oder Niesen. Nach einer Übertragung kann es bis zu 14 Tage dauern, bis Krankheitssymptome auftreten.

Die meisten Infektionen mit dem Coronavirus verlaufen nicht schwer: In der Regel stehen übliche Erkältungssymptome im Vordergrund: Das Virus verursacht in erster Linie Atemwegserkrankungen, also Husten, Schnupfen, Halskratzen oder Fieber. Manche Betroffene leiden auch unter Durchfall.

Die empfohlenen und effektiven Schutzmaßnahmen sind:

  • regelmäßig und gründlich Hände waschen
  • Ein Meter Abstand von hustenden oder niesenden Menschen halten
  • Einen Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Augen, Nase und Mund nicht mit den Händen berühren bzw. vorher Hände waschen
  • Wenn man selbst hustet oder niest:
    • Am besten ein Einmaltaschentuch verwenden und dieses nach einmaliger Benutzung wegwerfen
    • mindestens einen Meter Abstand von umstehenden Personen halten
    • ist kein Taschentuch griffbereit: in die Ellenbeuge husten oder niesen statt in die Hand
    • nach dem Niesen bzw. Husten Hände gründlich waschen!
  • Räume regelmäßig lüften

Die Symptome der Infizierung gleichen denen einer „normalen“ Erkältung oder Grippe, der Verlauf ist in der überwiegenden Zahl der Fälle mild. Personen mit den Symptomen sollten sich telefonisch an ihren Hausarzt wenden – insbesondere wenn der Verdacht einer Infektion besteht, z. B. durch Kontakt mit einer infizierten Person oder einer Person, die sich in einem Risiko- oder Ausbruchsgebiet aufgehalten hat. Der Hausarzt geht mit den Anrufern eine Checkliste durch und bespricht mit ihnen die nächsten Schritte.

  • Menschen, die persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus nachgewiesen wurde, sollen sich unverzüglich – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – an das Gesundheitsamt unter Tel. 02381 17-6444 wenden! Außerhalb der Öffnungszeiten und an den Wochenenden wenden Sie sich bitte an die Hotline des Kassenärztlichen Dienstes unter der Rufnummer 116117.
  • Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollten – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von Krankheitszeichen der Atemwege sollten sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten (siehe: Wie kann ich mich vor dem Coronavirus schützen?) und sich telefonisch bei ihrem Arzt melden mit dem Hinweis auf den Aufenthalt im Risikogebiet

Reiserückkehrer aus dem Ausland, die sich mindestens 72 Stunden im Ausland aufgehalten haben, müssen sich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Sie müssen sich deshalb unverzüglich nach ihrer Rückkehr bei der Corona-Hotline der Stadt Hamm unter Tel. 02381 17-6444 melden. Diese Regelung gilt nicht für Personen, die im Gesundheitswesen oder im Bereich der öffentlichen Sicherheit und Ordnung arbeiten – hier sind die Richtlinien des Robert Koch-Instituts einzuhalten.

  • Tierpark, Maxipark und Spielplätze sind seit dem 7. Mai unter Auflagen geöffnet (siehe Punkt „Freizeit“).
  • Die Hammer Stadtbüchereien, das Stadtarchiv und das Gustav-Lübcke-Museum haben geöffnet. Nähere Informationen zu den Schutzauflagen finden Sie unter www.hamm.de/stadtbuecherei, www.hamm.de/stadtarchiv und www.hamm.de/gustav-luebcke-museum
  • Die Musikschule bietet ab dem 11. Mai ausschließlich Einzelunterricht im Präsenzunterricht an, Konzerte und Orchesterproben sind nicht möglich. Die Wiederaufnahme eines eingeschränkten Kursangebotes wird derzeit in der Volkshochschule vorbereitet, zudem starten die Schulabschlusskurse der VHS am 6. Mai.
  • Kontaktloser Sport sowie Freizeitangebote (z. B. Fitnessstudios, Tanzstudios) dürfen ab dem 11. Mai unter Auflagen wieder stattfinden (siehe Punkt „Freizeit“).

Alle weiteren Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen sind weiterhin geschlossen. Dazu zählen

  • Bolzplätze
  • Saunen
  • Kino
  • Clubs und Bars

Seit Montag, 20. April, fahren die Busse in Hamm wieder nach dem regulären Fahrplan Montag bis Sonntag. Auch die Taxi-Bus-Linien fahren wieder wie gewohnt. Der Nachtbusverkehr von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag bleibt ausgesetzt. Auch das Zug-Angebot im Regionalverkehr ist wieder ausgeweitet worden.

Für den Öffentlichen Nahverkehr gilt ebenso wie für den Zugverkehr die Maskenpflicht.