FAQs „Corona und Schule“ - Informationen für Eltern

Das Kind bleibt zunächst für 24 Stunden zu Hause und die Schule wird informiert. Tritt in dieser Zeit keine Besserung ein oder tritt insbesondere Fieber und Husten auf, nehmen Sie Kontakt zum Hausarzt auf. Dieser entscheidet über weitere Maßnahmen (z.B. notwendiger Test auf das Corona-Virus).

Solange kein positiver Befund vorliegt, hat dies keine Auswirkungen auf die anderen Familienmitglieder. Das Gesundheitsamt empfiehlt in diesen Fällen dennoch, die Außenkontakte der restlichen Familienmitglieder auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren. Dazu gehört auch, dass Kinder nach Möglichkeit nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.

Ihr Kind wird in der Schule umgehend isoliert und Sie werden sofort informiert. Sie treffen die notwendigen Maßnahmen (z.B. 24-Stunden zu Hause, Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt s.o.). Ein Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist vorsorglich zu vermeiden.

Der Unterricht für Ihr Kind läuft im Normalbetrieb.

Entscheidend für das weitere Vorgehen ist, wie eng der Kontakt zu der infizierten Person war. Für den Fall eines engen Kontaktes (Kontaktperson der Kategorie I) wird Ihr Kind vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt und ein Corona-Test durchgeführt. In dieser Zeit darf Ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.

Stellt sich während des Präsenzunterrichtes heraus, dass Ihr Kind Kontaktperson der Kategorie I ist, wird Ihr Kind von der Schule isoliert. Sie werden über diese Maßnahme umgehend informiert. Ein Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist vorsorglich zu vermeiden.

Das Familienmitglied ist Kontaktperson der Kategorie I und somit in der Regel unter Quarantäne. Alle anderen Familienmitglieder sind damit „Kontakt vom Kontakt“. Eine Quarantäne wird für sie nicht ausgesprochen. Das Gesundheitsamt empfiehlt in diesen Fällen dennoch, Außenkontakte der restlichen Familienmitglieder auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren. Dazu gehört auch, dass Kinder nach Möglichkeit nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.

Das Gesundheitsamt nimmt bei Bekanntwerden eines positiven Abstrich-Ergebnisses Kontakt zu Ihnen auf und stellt Ihr Kind unter Quarantäne. In der Regel werden die anderen Mitglieder des Haushaltes auch unter Quarantäne gestellt und verpflichtend getestet. Die Testauswertung im Labor kann nach bisherigen Erfahrungen bis zu 5 Werktage in Anspruch nehmen.

Ihr Kind nimmt erst wieder am Präsenzunterricht teil, wenn die Quarantäne aufgehoben wird. Die Schule wird umgehend vom Gesundheitsamt informiert und leitet alle notwendigen Maßnahmen ein.

Alle anderen Familienmitglieder werden in der Regel als Kontaktperson der Kategorie I eingestuft und ebenfalls unter Quarantäne gestellt. Ihr Kind darf nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.

Es muss unterschieden werden, um welche Art von Quarantäne es sich handelt:

  1. Quarantäne wegen noch nicht vorliegendem Testergebnis: Der Unterricht für alle anderen Schüler läuft im Normalbetrieb.
  2. Quarantäne wegen Kontakt zu einer infizierten Person (Kontaktperson der Kategorie I): Der Unterricht für alle andern Schüler läuft im Normalbetrieb.
  3. Quarantäne wegen positivem Testergebnis: siehe nächste Frage

Sollte sich die Person zum infektiösen Zeitpunkt in der Schule aufgehalten haben, werden die unmittelbaren Kontaktpersonen ermittelt. Das können z.B. die anderen Schüler der Klasse, Lehrkräfte, Mitschüler in der Ganztagsgruppe sein.

Diese unmittelbaren Kontaktpersonen der Kategorie I werden durch das Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt, verpflichtend getestet und kehren erst wieder in die Schule zurück, wenn die Quarantäne aufgehoben wird.

Die Schule informiert Sie und die Schüler in geeigneter Weise, wenn ein Erkrankungsfall in der Schule vorliegt. Gleichzeitig erhalten alle übrigen Schüler und an Schule tätigen Personen das Angebot an einem freiwilligen Test auf eine Corona-Erkrankung teilzunehmen. Kosten für den Test entstehen nicht, es muss beim freiwilligen Test auch keine Quarantäne bis Vorliegen des Testergebnisses eingehalten werden.

Der Quarantänezeitraum wird vom Gesundheitsamt angeordnet. Der in der Anordnung enthaltene Zeitpunkt, ist der Endzeitpunkt der Quarantäne, unabhängig von einem bzw. zwei negativen Testergebnissen. Die Quarantäne endet an dem mitgeteilten Tag um 24 Uhr.

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen ist es notwendig, die Quarantäne zu verlängern. Die Entscheidung trifft das Gesundheitsamt unter Bewertung des Einzelfalls.

In der Regel wird die Quarantäne zunächst mündlich ausgesprochen. Diese mündliche Anordnung ist bindend. Im Nachhinein wird ein schriftlicher Bescheid erstellt.

Wenn Sie sich länger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben, gelten für Sie die Bestimmungen zu Testpflicht und Quarantäne der Corona-Einreiseverordnung. Die Erläuterungen dazu finden Sie unter hier ....

Die Schulleitung kann verlangen, dass Schülerinnen und Schüler, die sich während der Ferien in einem Risikogebiet aufgehalten haben, ein negatives Testergebnis vorlegen. Wenn dies nicht der Fall ist und gleichzeitig nicht gesichert nachvollzogen werden kann, dass die Quarantäne-Frist nach Rückkehr abgelaufen ist, gilt die Empfehlung, den Schüler bzw. die Schülerin für max. 14 Tage vom Unterricht freizustellen.

Bei solchen ungeklärten Fällen, soll eine Information des Gesundheitsamtes durch die Schule erfolgen.

Hinweis:

Weitere Handlungsempfehlungen in verschiedenen Sprachen unter:

www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/elterninfo-wenn-mein-kind-zuhause-erkrankt-handlungsempfehlung

Bei allgemeinen Fragen z.B. zur Durchführung von Testungen, die Übernahme von Kosten, Einschätzung von Verdachtsfällen, steht Ihnen die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes (02381 17-6444) zur Verfügung.