07.02.2019

Handlungskonzept Wohnen + Pflege 2025

Der Wohnungsmarkt befindet sich in einer Umbruchphase: Seit Ende der 1990er Jahre kennzeichnen der demografische Wandel, eine zunehmende Ausdifferenzierung der Lebensstile, wirtschaftlich-strukturelle Umbrüche, veränderte Wohnwünsche und damit Nachfragestrukturen den Wohnungsmarkt. Dabei überlagern sich zwei – eigentlich gegenläufige – Phänomene: Rückläufige Einwohnerzahlen führen in Teilbereichen zu einem erkennbar größeren Angebot an Wohnungen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Wohnraum weiter an - bedingt durch die Folgen des demografischen Wandels und hervorgerufen durch neue Anforderungen an die eigene Wohnung.

Um auf die demografischen Anforderungen, die absehbaren Marktveränderungen und die sich ändernden Bedarfe und Ansprüche weiterhin angemessen reagieren zu können, aber auch um einen zukunftsfähigen Wohnungsmarkt mit fairem Zugang zu ermöglichen, hat die Stadt Hamm ihr Handlungskonzept Wohnen 2015 aus dem Jahr 2005 fortgeschrieben bzw. neu aufgestellt und ergänzt. Das Handlungskonzept Wohnen und Pflege 2025 umfasst dabei nicht nur die Auseinandersetzung mit den Wohnungsbeständen und den Wohnbauflächen bzw. dem entsprechenden Bedarf, sondern bringt diese Thematik eng mit der Fragestellung der Pflege im Alter zusammen. In der Kombination mit dem Thema Pflege können Maßnahmen entwickelt werden, die ein lebenslanges Verbleiben im angestammten Quartier für viele ältere Bewohner ermöglichen. Fragestellungen wie die Nähe zu Dienstleistungen und zum Einzelhandel sowie eine gute Erreichbarkeit und Vernetzung im sozialen Miteinander berühren die Stadtentwicklung über die Fragen der Wohnungsversorgung und Pflege hinaus, und betreffen weitere Zielgruppen am Wohnungsmarkt (Familien, Einpersonenhaushalte, junge, mobile Bevölkerungsgruppen etc.). 

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