Grünabfälle

Wohin mit Grünabfällen in Zeiten der Corona-Krise?

Der Schutz vor Corona-Infektionen führte bis auf weiteres zur Schließung des Recyclinghofes und auch der Beginn der standortweisen Grünabfallsammlung wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

Der Frühling ist da und bei ersten Gartenarbeiten fallen Grünabfälle an. Die Bürgerinnen und Bürger, die ihre Grünabfälle regelmäßig bei diesen Abgabestellen entsorgen, stehen nun vor der Frage, was sie machen können.

Der ASH gibt Tipps, wie mit Grünabfällen bis zu einer Öffnung der Sammelstellen umgegangen werden kann. „Wann dieses der Fall ist, kann jedoch niemand vorhersagen und alle müssen sich auf einen längeren Zeitraum einstellen“, beschreibt Reinhard Bartsch, Betriebsleiter des ASH, die gegenwärtige Ausnahmesituation. „Bitte haben Sie Verständnis und berücksichtigen Sie unsere Tipps“, appelliert Bartsch an die Bürgerinnen und Bürger und stellt diese vor:

Biotonne: Die Biotonne ist im gesamten Stadtgebiet erhältlich und ideal zur regelmäßigen Entsorgung von organischen Küchen- und auch Grünabfällen, wie Rasen- und Heckenschnitt, Wildkräuter u. a. geeignet.
Bei Neubestellungen sollte berücksichtigt werden, dass aufgrund der derzeitigen Vielzahl an Bestellungen auch hier mit längeren Wartezeiten bis zur Auslieferung gerechnet werden muss.

Kompostierung: Kompostieren Sie Ihre Grünabfälle und erhalten Sie ihr eigenes nährstoff- und humusreiches Substrat, was Sie wieder im Garten einsetzen können.

Rasenschnitt: Mähen Sie Ihren Rasen häufiger und nicht so tief, so dass der Rasenschnitt liegen bleiben kann und innerhalb recht kurzer Zeit von den Bodenlebewesen zersetzt wird. Alternativ können sie ihn in dünnen Schichten unter Sträuchern, Bäumen und unter Pflanzen verteilen.

Mulchen: Rasen- und auch Hecken- und Strauchschnitt können zum Mulchen auf Beeten verwendet werden. Es schützt hier außerdem den Boden und verhindert eine schnelle Austrocknung.

Zwischenlagerung: Lagern Sie die Grünabfälle in Ihrem Garten zwischen. Bei Strauch- und Heckenschnitt besteht keine Gefahr, dass Ungeziefer angezogen wird. Rasenschnitt oder Wildkräuter sollten flach ausgebreitet und z. B. Strauchschnitt untergemischt werden, damit es nicht zu Sauerstoffmangel kommt, was Geruchsbeeinträchtigungen zur Folge haben kann.

© Gabi Leweling

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