Abfallvermeidung

Durstlöscher Leitungswasser

Leitungswasser zählt zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln in Deutschland und kann überall bedenkenlos getrunken werden. Dabei ist es auch noch besonders umweltschonend.

Laut Umweltbundesamt erzeugt das Trinken von Leitungswasser weniger als ein Prozent der Umweltbelastungen von Mineralwasser. Der Umstieg auf Trinkwasser ist aber nicht nur die nachhaltigste, sondern auch die kostengünstigste Möglichkeit, seinen Durst zu löschen. So rechnet das Umweltbundesamt vor, dass man für einen Cent in etwa 2 Liter Trinkwasser aus der Leitung (inkl. Abwassergebühr) bekommt. Wer dabei nicht auf Kohlensäure verzichten mag, für den bieten sich spezielle Trinkwassersprudler an. Auch in puncto Geschmack gibt es hier zahlreiche Möglichkeiten in Form von Sirup, der dem (gesprudelten) Leitungswasser einfach hinzugefügt wird.

Wenn Sie – aus welchem Grund auch immer – lieber zu industriell abgefüllten Flaschen greifen, sollte Ihre Wahl aus Gründen des Umweltschutzes auf Mehr- statt Einwegflaschen fallen.

Mehrweg statt Einweg

Der Name sagt es bereits: Mehrwegflaschen können mehrfach verwendet werden, wohingegen Einwegflaschen ihren Zweck nach einmaligem Gebrauch bereits erfüllt haben und bestenfalls sinnvoll recycelt werden oder auf dem Müll landen. Leider gilt häufig noch immer der Irrglaube, dass Pfandflaschen gleichzeitig auch Mehrwegflaschen sind. Ein Blick auf das Etikett der Flasche bringt die Gewissheit, ob es sich um Ein- oder Mehrwegflaschen handelt. Greifen Sie deshalb so oft wie möglich zu Mehrwegflaschen. Mehrwegflaschen aus PET können bis zu 30 Mal wiederverwendet werden, Glasflaschen sogar bis zu 50 Mal – und selbst danach können sie noch recycelt werden.

Am umweltfreundlichsten ist natürlich ein kompletter Umstieg auf Glasflaschen aus regionalem Bezug. Denn je weiter die Reise der Glasflaschen vom Hersteller bis zum Verkaufsort ist, desto höher sind die CO2-Emissionen, die durch das vergleichsweise höhere Gewicht der Glasflaschen beim Transport entstehen.

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