Umweltbildung

Digitale Schnitzeljagd des ASH gewinnt VKU-Creativ-Preis

Die digitale Schnitzeljagd des ASH ist vom Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) mit dem Creativ-Preis ausgezeichnet worden. Der zweijährlich stattfindende Wettbewerb stand 2022 unter dem Motto „Umweltkommunikation – Neue Kommunikationswege in der Pandemie“.

Auf der diesjährigen Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, der IFAT in München, wurde am Abend des 1. Juni in einer feierlichen Preisverleihung der mit jeweils 1.500 Euro dotierte Creativ-Preis des VKU vergeben. In der Kategorie Unternehmen aus Städten bis 200.000 Einwohner wurde der digitale Umweltbildungsparcours des ASH, der sich inhaltlich mit den Themen Stadtsauberkeit, Littering und die Auswirkungen von Abfall auf die Umwelt auseinandersetzt, ausgezeichnet. Insbesondere die Verbindung der Schnitzeljagd mit Informationen zu Stadtsauberkeit mit dem Medium App wurde von der Jury, bestehend aus Experten der Unternehmenskommunikation und der Stadtreinigung von VKU-Mitgliedsunternehmen, als besonders kreativ und originell bewertet.

Neben dem Projekt des ASH prämierte die Jury das Anti-Littering-Projekt der Wirtschaftsbetriebe Duisburg (Kategorie mehr als 500.000 Einwohner) sowie die stille Tonnen-Protestaktion des Abfallwirtschaftsbetriebes Kiel (Kategorie 200.000 – 500.000 Einwohner).

„Ich freue mich, dass wir - nachdem die Pandemie erfreulicherweise signifikant am Abklingen ist – mit dem Creativ-Preis das unglaubliche Engagement während dieser Zeit hier vor Ort würdigen“, so VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing über die Preisverleihung. Denn gerade während der Corona-Pandemie habe die kommunale Familie Vieles geleistet, um das Land am Laufen zu halten; vor allem die öffentlichen Entsorgungsunternehmen seien durch das erhöhte Verpackungsaufkommen und die gestiegene Vermüllung des öffentlichen Raumes besonders gefordert worden. „Deshalb haben die Bewerbungen für den diesjährigen Creativ-Preis mich und auch die Jurymitglieder sehr beeindruckt, denn sie zeigen einmal mehr die große Bandbreite des Engagements der VKU-Mitglieder – und wie vielfältig auch die kommunalen Entsorger Bürgerinnen und Bürger auch zum Beispiel gegen das unachtsame Wegwerfen sensibilisieren“, so Liebing weiter.

Auch der neue Betriebsleiter des ASH, Robert Reminghorst, findet lobende Worte für die Auszeichnung: „Wir nehmen unseren Beitrag zur Bildung nachhaltiger Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen sehr ernst. Daher freue ich mich sehr, dass die Idee eines GPS-geführten Umweltbildungsparcours nicht nur so gut von den Schülerinnen und Schülern Hamms angenommen wird, sondern auch aus Expertensicht als besonders gelungene und kreative Herangehensweise an die Themen Littering und Stadtsauberkeit gewertet wird.“

Gruppenfoto der Preisträger, Juroren und Hauptgeschäftsführer des VKU

v.l.n.r.: Norbert Lorenz, Geschäftsbereichsleiter Stadtreinigung und Kanal WB Duisburg, Karen Beuke, Abfallberaterin Kreis Euskirchen, Claudia Josefus-Szellas, Leitung Unternehmenskommunikation/Pressesprecherin ABK Kiel, Ingbert Liebing, HGF VKU, Janina Fox Öffentlichkeitsarbeit/Marketing, ASH Hamm, Michael Werner, Leiter der Stabsstelle Public Affairs/Public Relations der FES (Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH) Frankfurt, Susanne Zohl, Pressesprecherin Stadtreinigung Leipzig und Jens Krause, Abteilungsleiter Straßenreinigung beim ABK Kiel

© Gierke / BILDSCHÖN