Recyclinghof

Alter Trödel ermöglicht letzte Wünsche

Wer die Stadt Hamm seine Heimat nennt, kennt sicherlich die Aktion „Trödel für den guten Zweck“ am Recyclinghof des ASH. Bereits seit 2012 können Bürgerinnen und Bürger gut erhaltene Dekorationsartikel, Spielzeuge und Kleinmöbel vor der Endstation Abfall bewahren und ihnen mit der Abgabe am Recyclinghof somit einen weiteren Lebenszyklus ermöglichen.

Die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASH präsentieren diese Gegenstände im Einfahrtsbereich, die dann gegen eine Spende mit nach Hause genommen werden dürfen. Wie hoch die Spende jeweils ausfällt, liegt im eigenen Ermessen der Gebenden. Insgesamt kamen in den vergangenen neun Jahren so 13.824 Euro zusammen, die an verschiedene gemeinnützige Vereine gespendet wurden. Auf diese Art haben alle Spendenden gleich doppelt Gutes getan: die Vermeidung von Abfall einerseits und die Sammlung von Geldern für karitative Zwecke andererseits.

Die von 2019 bis 2021 gesammelte Summe von 1.443 Euro übergaben ASH-Dezernent Volker Burgard sowie ASH-Betriebsleiter Reinhard Bartsch nun an den Wünschewagen Rhein-Ruhr des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB). Bereits die letzte Spendenübergabe vor zwei Jahren ging an den Wünschewagen des ASB. „Unsere Mitarbeiter am Recyclinghof – die den Spendentrödel übrigens vor knapp zehn Jahren ins Leben gerufen haben – fanden das Projekt des ASB so toll, dass sie es gern ein weiteres Mal unterstützen wollten“, so Bartsch. „Mit dem Wünschewagen des ASB unterstützen wir ein soziales Projekt, das nicht nur auf bundesweiter Ebene agiert, sondern das mit seinen drei Standorten in NRW auch noch einen lokalen Bezug hat“, erläutert Burgard. Auch die für den Standort Rhein-Ruhr verantwortliche ASB-Mitarbeiterin Amelie Hecker zeigte sich sichtlich erfreut: „Da sich unser Projekt ausschließlich über Spenden finanziert und von freiwilligen Helfern getragen wird, freuen wir uns ganz besonders über diese außerordentlich großzügige Zuwendung der Hammer Bürger.“

Bereits seit 2014 erfüllen NRW-weit mehr als 350 qualifizierte ehrenamtliche Fachkräfte Ehrenamtliche aus Gesundheit, Pflege, Psychologie und Rettungsdienst schwerstkranken Menschen einen besonderen Herzenswunsch, indem sie sie mit ihren Familien mit den medizinisch ausgestatteten, aber dennoch liebevoll eingerichteten, Wünschewagen noch einmal an ihren Lieblingsort bringen. So konnten in den vergangenen Jahren rund 1.300 Fahrten geplant werden.

Umweltdezernent Volker Burgard, Recyclinghof-Mitarbeiterin Angelika Glomb und ASH-Betriebsleiter Reinhard Bartsch übergaben die Spende an Dinesh Jeyakumaran vom Wünschewagen Rhein-Ruhr des ASB (v.l.n.r.)

Umweltdezernent Volker Burgard, Recyclinghof-Mitarbeiterin Angelika Glomb und ASH-Betriebsleiter Reinhard Bartsch übergaben die Spende an Dinesh Jeyakumaran vom Wünschewagen Rhein-Ruhr des ASB (v.l.n.r.)

© Thorsten Hübner

Einer von insgesamt zwei Wünschewagen des ASB Rhein-Ruhr

© Thorsten Hübner

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