Weihbischof Rolf Lohmann

Von der Heimat in die Heimat

Der Weihbischof kam mit dem Fahrrad: Rolf Lohmann war am Sonntag zu Gast in seiner alten Heimat. Schon bei der Bischofsweihe im Juli 2017 hatte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann den geborenen Westtünner zu einem offiziellen Empfang eingeladen.

Am Sonntag kam es auf Schloss Oberwerries zu einem herzlichen Wiedersehen zwischen den beiden Amtsträgern, die sich schon seit Jugendtagen kennen. Nach den offiziellen Gesprächen wurden auch zahlreiche Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse ausgetauscht. „Es ist immer wieder schön, in die alte Heimat zurückzukommen: Vor allem, wenn man so nett empfangen wird“, erklärte Rolf Lohmann. „Es tut mir leid, dass es mit meinem offiziellen Besuch über drei Jahre gedauert hat: Dafür genieße ich das heute umso mehr.“  

Über 160 Kilometer mit dem Fahrrad 
Der Weihbischof war am Freitagmorgen mit sechs Wegbegleitern in Xanten gestartet: Die alte Römerstadt ist im Bistum Münster Sitz des Regionalbischofs für den Bezirk Niederrhein. Nach einem Gottesdienst war die Gruppe in drei Etappen die rund 160 Kilometer nach Hamm geradelt. Die Männer hatten sich vor Jahren in Herzfeld kennengelernt, wo Rolf Lohmann von 1997 bis 2011 als Wallfahrtsrektor tätig war. Alle zwei Jahre sucht sich die Gruppe ein neues Ziel: Diesmal führte der Weg nach Hamm, wo der Weihbischof nach dem Empfang auf Schloss Oberwerries selbstverständlich auch einen Abstecher nach Westtünnen machte. Die Fahrradtour des Weihbischofs war in einer Kirche gestartet – und ging mit einem Kirchenbesuch zu Ende. „Ich hätte Gott sehr gerne in meiner Heimatkirche für diese schönen Tage gedankt: Aber diese wird zurzeit leider umfangreich renoviert, so dass das nicht möglich ist. Deshalb müssen wir bis zur nächsten Kirche noch ein paar Kilometer dranhängen“, erklärte der Weibischof mit einem Lachen. 

Weihbischof Rolf Lohmann zu Gast auf Schloss Oberwerries

© Thorsten Hübner

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