EPS-Bekämpfung mit Pheromonen

Im Video: So funktioniert die "erotische" Verwirrung

Gemeinsam mit dem Landesbetrieb Wald & Holz NRW startet die Stadt Hamm ein Pilotprojekt, bei dem eine Verwirrmethode mit Pheromonen eingesetzt wird.

Der Eichenprozessionsspinner hat sich in den letzten Jahren massiv in Hamm ausgebreitet. Die Brennhaare der Raupen können allergische Reaktionen auslösen und bergen Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung. Die Stadt Hamm beauftragt Fachfirmen mit der Entfernung des EPS und seiner Nester im öffentlichen Raum. An neuralgischen Punkten (z. B. Schulen, Kindergärten, Spielplätze) werden die Nester schnellstmöglich entfernt. Betroffene Bäume werden allerdings häufiger nach dem Absaugen erneut befallen - was die EPS-Bekämpfung zusätzlich erschwert.

Gemeinsam mit dem Landesbetrieb Wald & Holz NRW startet die Stadt Hamm ein Pilotprojekt, in dessen Rahmen die sog. Verwirrmethode, die bei anderen Schmetterlingsarten bereits erfolgreich eingesetzt wird, auf den Eichenprozessionsspinner angewendet wird, um die weitere Verbreitung des Tieres einzudämmen.

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