Aufforstung

Städtische Waldfläche wächst

Knapp 15.000 Bäume und Sträucher auf deutlich mehr als drei Hektar Fläche: Die Stadt erweitert die Waldfläche in Hamm in diesem Jahr erneut erheblich.

In 2021 forstet die Stadt Hamm zwei Flächen mit einer Gesamtfläche von rund 3,4 Hektar auf. „Wir übertreffen damit unsere Zielmarke von drei Hektar neuer Waldfläche pro Jahr deutlich“, betont Oberbürgermeister Marc Herter. Beide Flächen werden bestehenden Wald arrondieren: eine Fläche südlich der Birkenallee im Bereich der Ahseaue (rund 2,3 Hektar) und eine Fläche nördlich der Baumstraße, südlich des Geithewaldes (rund 1,1 Hektar). Diese beiden bisherigen Grünlandflächen sind bereits im vergangenen Herbst pflanzfertig vorbereitet worden. Auf beiden Flächen sind Forstpflanzen durch Mitarbeiter einer Forstbaumschule angepflanzt worden.

„Neue Waldflächen sind ein wesentlicher Faktor in unseren Anstrengungen, als Kommune grüner und umweltfreundlicher zu werden: Wälder stellen enorme Kohlenstoffspeicher dar und wirken ausgleichend auf den globalen Stoffhaushalt – und bieten den Menschen in Hamm gleichzeitig in den kommenden Jahren attraktive Ausflugs- und Erholungsmöglichkeiten. Deshalb ist bereits jetzt klar: Auch in den kommenden Jahren wollen wir die Waldflächen in Hamm weiter vergrößern“, erklärt Klimaschutz- und Umweltdezernent Volker Burgard.

Biologischer Schutz
Auf der Fläche südlich der Birkenallee werden als Hauptbestandteil des neuen Waldes Stieleichen und Hainbuchen gepflanzt. Darunter gemischt werden Flatterulmen, Schwarzerlen und Elsbeeren. Der Waldrand, am östlichen und westlichen Rand der Fläche, soll sich aus Vogelkirschen, Gemeinem Schneeball, Pfaffenhüttchen und rotem Hartriegel zusammensetzen. Auf der Fläche wachsen künftig rund 9.900 Bäume und Sträucher. Die frisch gepflanzten Gewächse werden durch das Auftragen eines biologischen Pflanzenschutzmittels geschützt.

Zaun gegen Verbiss
Auf der Fläche nördlich der Baumstraße ist zunächst ein Zaun errichtet worden: Der Zaun soll die jungen Bäume in den kommenden Jahren vor Wildverbiss schützen. Sind die Gehölze groß genug, wird der Zaun wieder abgebaut. Auf dieser Fläche werden im Hauptbestand ebenfalls Stieleichen mit Hainbuchen gesetzt. Ergänzt und gemischt wird der Waldbestand durch Flatterulmen, Winterlinden und Vogelkirschen. Als Waldrand werden im Westen der Fläche Hundsrose, Gemeiner Schneeball und Weißdorn gepflanzt. Insgesamt werden hier im Rahmen der Erstaufforstung etwa 4.600 Pflanzen gesetzt.

Beide Maßnahmen sind inklusive der Auswahl der Hauptbaum- und Nebenbaumarten und Sträucher mit Wald & Holz NRW als zuständiger Fortbehörde abgestimmt. 

Die Stadt Hamm hat sich im Rahmen ihres Klimaaktionsplans zum Ziel gesetzt, die Waldfläche im Stadtgebiet deutlich zu erweitern: um drei Hektar Fläche pro Jahr. In einem ersten Schritt sind in dem Zuge im vergangenen Jahr der neue „Klimawald“ am Pilsholz, eine Fläche an der Forstlandwehr und eine Fläche am Bahnmeisterweg aufgeforstet worden. Auch in den nächsten Jahren sollen weitere Aufforstungen folgen.

© Thorsten Hübner
© Thorsten Hübner

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