Turnhallen gesperrt

Mehr Busse im Schülerverkehr

Der Sportunterricht an allen Schulen in Hamm darf ab sofort nicht mehr in den Turnhallen durchgeführt werden. „Das ist eine vorbeugende Maßnahme, um die Nachverfolgungs-Kapazitäten des städtischen Corona-Teams auf einem leistungsfähigen Stand zu halten, der die zeitnahe Benachrichtigung aller Kontaktpersonen sicherstellt“, sagt Oberbürgermeister Marc Herter.

Durch den weiteren Anstieg der mit dem COVID-19-Erreger infizierten Bürgerinnen und Bürger in den zurückliegenden Tagen sind die vorhandenen Personalressourcen zurzeit ausgelastet. Sollte es in den nächsten Tagen Neuinfektionen von Schülerinnen und Schülern geben, die am Sportunterricht in einer Turnhalle teilgenommen haben, würde das sehr wahrscheinlich dazu führen, dass die Nachverfolgung all ihrer Kontaktpersonen unverhältnismäßig lange dauern würde. „In eine solche Lage wollen wir gar nicht erst kommen“, betont Herter:

Die Schließung der Turnhallen bedeutet nicht automatisch die Einstellung des Sportunterrichts an den Hammer Schulen. „Theoretischer Sportunterricht ist ebenso möglich wie Unterrichtseinheiten im Freien, soweit das Wetter dies zulässt“, sagt Bildungsdezernentin Dr. Britta Obszerninks.

Ab Montag setzen die Verkehrsbetriebe der Stadtwerke außerdem zusätzliche Busse ein, um den Schülerandrang zwischen Hauptbahnhof und den Schulen im Hammer Westen coronagerecht abwickeln zu können. Zusätzlich zur üblichen Taktung der Linien 1, 3, 83 und der bestehenden Einsatzwagen werden morgens um 7:10 Uhr und 7:30 Uhr zwei weitere Einsatzwagen eingesetzt, um die Strecke vom Hauptbahnhof bis zum Märkischen Gymnasium inklusive aller auf dem Weg liegenden Haltestellen anzufahren. Durch die zusätzlichen Busse im morgendlichen Schülerverkehr soll die Auslastung gleichmäßiger verteilt werden. Hierzu werden in den Stoßzeiten morgens am Hauptbahnhof (zwischen 7 und 8 Uhr) sowie mittags am Wilhelmsplatz (zwischen 13 und 14 Uhr) so genannte Kapazitäts-Manager eingesetzt werden. Diese übernehmen an den Haltestellen die Rolle von Verkehrslotsen und steuern die Auslastungen der Busse: Jeder Bus wird geschlossen und fährt ab, sobald die unter den Corona-Abstandsregeln mögliche Höchstpersonenzahl erreicht ist. Dadurch sollen größere Ansammlungen von Schülerinnen und Schülern oder überfüllte Busse verhindert werden. Die zusätzlichen Maßnahmen werden bis zum Beginn der Weihnachtsferien begleitend evaluiert. Auf der Grundlage wird dann über das weitere Vorgehen für die Zeit nach Ferienende entschieden. Weitere Maßnahmen sind in Vorbereitung.

"Echte Hammer"-Bus an der Insel

© Thorsten Hübner

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