Rettungswagen eingewiesen

Kleiner Mann ganz groß

Ein besonderes Geschenk gab es am Montagmittag für den erst siebenjährigen Quentin aus Hamm: Zum Dank für „sein vorbildliches und wohl auch lebensrettendes Verhalten“ bei einem Feuerwehr-Einsatz kurz vor Weihnachten erhielt er eine Privatführung für sich und seine Familie durch die Feuerwache I der Stadt Hamm.

Speziell die großen Fahrzeuge und das Equipment der Feuerwehr sorgten für Begeisterung bei dem Siebenjährigen.

Einen Tag vor Heiligabend klagte Quentins Mutter über starke Schmerzen, die sich später im Krankenhaus als lebensbedrohliche Erkrankung herausstellen sollten. Während Quentins Vater den Notruf wählte, leistete der Siebenjährige vorbildliche Arbeit: Trotz winterlicher Temperaturen ist er auf Socken nach draußen gelaufen und hat die Besatzung des Rettungswagens eingewiesen und ihnen genau den Weg zum Einsatzort gezeigt. „Es war beeindruckend, dass der kleine Mann genau wusste, was zu tun ist. Durch sein schnelles Handeln war der Rettungsdienst in kürzester Zeit am Notfallort. Nicht zuletzt dadurch ist die lebensbedrohliche Erkrankung seiner Mutter im Nachhinein gut ausgegangen“, betont Notfallsanitäter Patrick Reinewardt. An dem Beispiel sei ersichtlich, wie wichtig Erste-Hilfe-Maßnahmen und eine Einweisung des Rettungsdienstes seien.

Kleiner Mann ganz groß

© Thorsten Hübner

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