Spielraumentwicklung wird neu geplant

Kinderspiel

Einen (digitalen) Überblick über vielfältige, moderne und flächendeckende Spielangebote soll der neue Spielraumentwicklungsplan der Stadt Hamm bieten – und dabei wichtige Entwicklungen abbilden.

In den kommenden zwei Jahren werden alle verfügbaren Freiflächen für Kinder und Jugendliche unter die Lupe genommen und ein Handlungskatalog entwickelt, um das Spielraumangebot in Hamm modern, spannend und inklusiv zu gestalten: Das sieht die Beschlussvorlage zur Neuplanung der Spielraumentwicklung in Hamm vor, über die der Ausschuss für Familie, Kinder- und Jugendhilfe in seiner Sitzung am 15. Juni berät und entscheidet. „Das Angebot an Spielraum, also Spiel- und Bolzplätzen, Klettergerüsten und Geräten, muss sich der gesellschaftlichen Entwicklung unserer Stadt anpassen. Der neue Spielraumentwicklungsplan wird sich deshalb maßgeblich am heutigen Spiel- und Freizeitverhalten von Kindern und Jugendlichen orientieren. Vor allen Dingen nehmen wir dabei die Inklusion stärker in den Blick: Spielplätze müssen allen Kindern Angebote zum gemeinsamen Spielen und Toben machen – und genau da wird die neue Planung ansetzen“, betont Oberbürgermeister Marc Herter. Auch Übersichtlichkeit und Verfügbarkeit der Angebote sollen verbessert werden: mit einer digitalen Karte, die einerseits verwaltungsintern Synergien schafft, andererseits mit umfassenden Online-Services den Menschen in Hamm einen Überblick über die Spielplätze und Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche bietet.

Verbindliche Strukturen

„Wir legen einen Qualitätskatalog fest, in dem die langfristige Bestandsicherung der bestehenden Spielflächen festgeschrieben wird und in dem wir die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen bei der Planung von Spielplätzen neu festschreiben“, erläutert Familiendezernentin Dr. Britta Obszerninks. „Wir schaffen so klare, verbindliche Abläufe und Strukturen, die ein gutes Spielraumangebot in ganz Hamm garantieren.“

Die Stadt Hamm investiert in den kommenden drei Jahren mehr als 80.000 Euro in die Entwicklung des neuen Spielraumentwicklungsplans. Diese wird an ein externes Fachbüro vergeben, das die Ist-Situation der Hammer Spielplatzlandschaft analysiert und daraus entsprechende kurz- und mittelfristige Handlungsempfehlungen entwickelt.

Jubelnde Kinder auf einem Spielgerät

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