Neuausrichtung

IMPULS. Die Hammer Wirtschaftsagentur

Ein schlagkräftiges Team unter einem Dach, das ist das Ziel der strukturellen Neuausrichtung der Wirtschaftsförderungsaktivitäten der Stadt Hamm.

Die im Zusammenhang mit der Förderung von Wirtschaft, Innovationen und Stadtmarketing tätigen Gesellschaften und Einrichtungen der Stadt Hamm werden unter einem Dach zusammengeführt und eng mit dem Kommunalen Jobcenter vernetzt. Der Name der neuen Gesellschaft: IMPULS. Die Hammer Wirtschaftsagentur.

„Ziel ist es, mit dem Stadt- und Standortmarketing und der Förderung von Innovationen, Unternehmen und regionalwirtschaftlicher Wertschöpfung ein schlagkräftiges Team zusammenzuführen, das im direkten Austausch mit den Akteuren der heimischen Wirtschaft die Rahmenbedingungen für eine dynamische Entwicklung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes in Hamm setzt“, sagte Oberbürgermeister Marc Herter.

Impuls für eine dynamische Bestandsentwicklung
Die „klassische“ Flächenvermarktung bleibt eine wichtige Aufgabe. Die Bestandspflege insbesondere mit Blick auf kleine und mittelständische Betriebe, das Handwerk, Handel und Dienstleistungen wird zu einer dynamischen Bestandsentwicklung weiterentwickelt, um den Transformationserfordernissen auch auf der einzelbetrieblichen Ebene gerecht zu werden. Eine zentrale Bedeutung nimmt daneben die Rolle als regionalwirtschaftlicher Innovationsmotor und die Entwicklung von vorhandenen Brachflächen und Immobilien ein. Projekte, die diesem Ansatz folgen, sind beispielsweise das CreativRevier Heinrich-Robert und das Innovationszentrum.

Impuls für die nachhaltige Industrieregion
Hamm projektiert aktuell wichtige Industrieprojekte, die für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt von zentraler Bedeutung sind: Mit der Reaktivierung des ehemaligen Rangierbahnhofs stellt Hamm nicht nur sprichwörtlich die Weichen für die Zukunft. Mit der Wasserstoffallianz Westfalen und dem Institut für Sektorenkopplung soll der Einstieg in neue Entwicklungsfelder gelingen, damit hier die attraktiven und gut bezahlten Arbeitsplätze von morgen und übermorgen entstehen können. Zu diesem nachhaltigen wirtschaftlichen Aufbruch gehört so vermittelt auch die Stärkung des lokalen stationären Einzelhandels. Um diese Großprojekte stemmen und als Zukunftsgestalterin wirken zu können, braucht die Stadt Hamm eine agile, personell breit aufgestellte Wirtschaftsagentur. Daher werden die vorhandenen Kompetenzen zur Förderung der Wirtschaft zu einer gemeinsamen schlagkräftigen Gesellschaft zusammengeführt. Dazu gehören die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamm mbH, die Hammer Technologie- und Gründerzentrum GmbH, die Innovationszentrum GmbH, die Stadtmarketing Hamm GmbH sowie die Entwicklungsagenturen und -gesellschaften für weitere regionalwirtschaftliche Zukunftsprojekte.

Schlagkräftige Wirtschaftsförderung unter einem Dach
Mit der Zusammenführung institutioneller Strukturen sollen die vorhandenen Ressourcen sowie Denk-, Gestaltungs- und Geschäftsprozesse über Grenzen der bisherigen Gesellschaften hinweg gebündelt und neue Synergien geschaffen werden. Zudem werden in der neuen Wirtschaftsagentur Doppelstrukturen abgebaut und vorhandene personelle und inhaltliche Kapazitäten besser ausgeschöpft und auf die aktuellen Chancen und Herausforderungen neu ausgerichtet.

Für Partnerinnen und Partner sowie Interessenten aus Wirtschaft, Verbänden, Hochschulen, Politik und des Gesellschaftslebens bietet die neue Wirtschaftsagentur den großen Mehrwert, dass inhaltliche Profile in erheblicher Weise geschärft und Ansprechpartner auf kurzem Weg unter einem gemeinsamen Dach und unter zentraler Steuerung ansprechbar sind. „Das bietet für Unternehmen und Außenstehende ebenso viele Vorteile wie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ressortübergreifend in agilen Expertenteams passende Lösung erarbeiten können“, sagte Herter. „Auf diese Weise wird die neue Wirtschaftsagentur zu einem wichtigen Impulsgeber und noch effektiveren Dienstleister für den Wirtschaftsstandort Hamm – und so zu einem starken Motor für jede weitere wirtschaftliche Entwicklung.

Neue, agile Arbeitsformate
Die Neuaufstellung der WFH umfasst neben der äußeren, gesellschaftsrechtlichen Struktur auch die interne Arbeitsstruktur. Die neue Wirtschaftsförderungsagentur wird im Ergebnis rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben. Das erfordert auch eine zeitgemäße Weiterentwicklung der Organisations- und Arbeitsstrukturen. Mit Unterstützung eines Beratungsunternehmens und der Partizipation der Führungskräfte und Beschäftigten der neuen IMPULS GmbH werden agile Arbeitsformate etabliert. Ein neu aufgestelltes Leitungsteam soll diesen Prozess begleiten.

Mehrere Personen unterhalten sich in einem Besprechungsraum und haben Spaß dabei

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