Haushaltsplan 22/23

Hamm aktiv besser machen

1,6 Milliarden Euro Volumen, mehr als 135 Millionen Euro für Investitionen und vor allem: ausgeglichen. Der Doppelhaushalt 2022/23 stellt die Weichen für die mittel- und langfristige Entwicklung der Stadt Hamm.

Der Doppelhaushalt, den Oberbürgermeister Marc Herter und Stadtkämmerer Markus Kreuz für die Jahre 2022 und 2023 in den Rat eingebracht haben, ist der größte in der Geschichte der Stadt Hamm: Mit geplanten Budgets von 843 Millionen Euro (2022) und 862 Millionen Euro (2023) umfasst er ein Gesamtvolumen von mehr als 1,6 Milliarden Euro. „Wir stellen mit diesem Haushalt die Weichen für die Zukunft Hamms: Wir nutzen diesen Haushalt aktiv, um das Leben der Menschen in Hamm jeden Tag ein bisschen besser zu machen“, erklärte der Oberbürgermeister bei der Vorstellung des Haushaltsentwurfs.

Investitionen in allen Bereichen

Im Haushaltsentwurf finden sich zahlreiche Baumaßnahmen und Projekte wieder, die in den kommenden Jahren das Stadtbild verändern werden. Insgesamt sind in den kommenden beiden Jahren 135 Millionen Euro für Investitionen vorgesehen: Dazu zählen Modernisierungen und Neubauten von Schulgebäuden ebenso wie Investitionen in die Digitalisierung Hamms, Renaturierung und Klimaschutz. „Mit diesem Haushalt investieren wir in den sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hamm: Wir investieren in den kommenden zwei Jahren mehr als 50 Millionen Euro in unsere Schulen und in den Offenen Ganztag. Wir werden ein umfangreiches Kitaausbau- und -Qualitätsprogramm auflegen und mit zusätzlichen Plätzen den Betreuungsschlüssel – und damit die Betreuungsqualität – deutlich verbessern. Wir bauen Radschnellrouten zwischen den Bezirken und der Innenstadt und planen allein vier Millionen Euro für Radwegebau und -modernisierung im Haushalt ein. Wir investieren in den Klimaschutz: mit dem Erlebensraum Lippeaue, der Klimaschutzagentur und Wasserstoffantrieb bei Bussen und städtischen Nutzfahrzeugen. Und wir investieren in die Digitalisierung: Allein aus dem Digitalpakt fließen im kommenden Doppelhaushalt mehr als acht Millionen Euro nach Hamm“, führte Marc Herter weiter aus. Zu den weiteren Aspekten des Haushaltsentwurfs zählen zusätzliche Stellen für den Kommunalen Ordnungsdienst sowie die Grünflächenunterhaltung ebenso wie die Entwicklung der bezirklichen Zentren und der Innenstadt.

Stabil und ausgeglichen

Der Haushaltsentwurf ist ungeachtet der hohen Investitionen ausgeglichen – unter Berücksichtigung der Abgrenzung von Corona-Schäden. Die Abgabenlast bleibt in Hamm auf überschaubarem Niveau. „Wir haben im Haushalt viele zukunftsweisende Ansatzpunkte: etwa das hohe Investitionsniveau und stabile Steuersätze. Auch mit diesem Haushaltsentwurf möchten wir als Verwaltung ein Signal der Stabilität bei dem insgesamt niedrigen Steuerniveau der Stadt Hamm geben“, unterstrich Stadtkämmerer Markus Kreuz bei der Vorstellung des Haushalts.

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Oberbürgermeister Marc Herter hält eine Rede im Rat

Oberbürgermeister Marc Herter

© Stephan Schwartländer

Kämmerer Markus Kreuz hält eine Rede vor dem Rat

Stadtkämmerer Markus Kreuz

© Stephan Schwartländer

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