Energiegipfel mit Unternehmen, Kammern und Verbänden

Gemeinsam für die Wirtschaftskraft unserer Stadt

In einem Energiegipfel haben Stadt Hamm, Verbände und mehr als zehn Hammer Unternehmen eine gemeinsame Position zur Energiekrise formuliert – und senden so ein wichtiges Zeichen nach Düsseldorf und Berlin.

Gemeinsam haben Oberbürgermeister Marc Herter und Stefan Schreiber, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, am Mittwochabend zum Energiegipfel im Technischen Rathaus der Stadt Hamm eingeladen. Zu den rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung zählten Vertreter von betroffenen Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften, der örtlichen Bankinstitute, der Kammern sowie Stadt und Stadtwerke. Auch der Hammer Landtagsabgeordnete Justus Moor war bei der Veranstaltung vor Ort. „Dieser Gipfel sollte als Seismograph der aktuellen Stimmung in der Hammer Wirtschaft dienen: Wir haben uns – gerade vor dem Hintergrund des jüngst beschlossenen dritten Maßnahmenpakets der Bundesregierung – ganz bewusst mit den wirtschaftlichen Akteuren in Hamm zusammengesetzt und ausgelotet: Wie ist die Situation in den Unternehmen aktuell? Was ist notwendig, um den Betrieb aufrecht erhalten zu können?“, erklärt Marc Herter. „Entscheidend ist, dass wir neben einer sozialen Antwort auch eine wirtschaftliche Perspektive insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe und das Handwerk entwickeln. Sie machen einen Gutteil der Wirtschaftskraft unserer Stadt aus. Daraus ist das gemeinsame Positionspapier entstanden, das wir auf den Weg nach Düsseldorf und Berlin bringen. Wir sind uns einig: Die aktuellen Energiepreissprünge müssen strukturell durch Strom- und Gaspreisbremsen abgefangen und den privaten Haushalten ebenso wie den Unternehmen ein Mindestmaß an stabilen Rahmenbedingungen in diesen schwierigen Zeiten geboten werden – und das so unbürokratisch, wie es eben geht.“ Herter kündigte an, dass die Stadt selbst trotz ebenfalls immens gestiegener Energiekosten anstrebt, Gebühren und Abgaben für 2023 stabil zu halten: „Das ist ein dickes Brett, was wir da noch zu bohren haben, aber ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen“, so der OB.
 

Gemeinschaftsaufgabe

Das gemeinsame Positionspapier ist unter allen Teilnehmenden des Energiegipfels abgestimmt worden und wird der Bundesregierung sowie der Landesregierung zugestellt. IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber wies darauf hin, dass es sich bei den anstehenden Herausforderungen um eine Gemeinschaftsaufgabe handele. Es dürfe auf gar keinen Fall zu einem gegenseitigen Ausspielen von Wirtschaft und Gesellschaft kommen.
 

Auf Augenhöhe

Pascal Ledune, Hamms Wirtschaftsförderer und Leiter der IMPULS. Hamm, zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Energiegipfel. „Beim Gipfel ist erneut deutlich geworden: Die Lage ist sehr angespannt – in Hamm genauso wie überall in Deutschland. Umso wichtiger war es, eine gemeinsame Position zu finden, die wir geschlossen nach außen, nach Düsseldorf und Berlin, vertreten. Schnelle, gezielte Hilfe ist notwendig, um die Wirtschaft am Leben zu halten. Wenn das gelingt und wenn wir in Hamm auch in Zukunft auf Augenhöhe zusammenarbeiten, bin ich mir sicher, dass die Hammer Wirtschaft gemeinsam mit den Verbänden und öffentlichen Trägern diese Krise bewältigen wird.“

Eine Gasflamme mit einem Diagramm

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