KOD wird aufgestockt und neu ausgerichtet

Feste Ansprechpartner in den Bezirken

Zehn neue Stellen zum April, bis zu 14 weitere bis Mitte 2022: Der Kommunale Ordnungsdienst wird deutlich aufgestockt – und stärkt dadurch seine Präsenz in den Bezirken.

Der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Hamm (KOD) wird in Zukunft in den Stadtbezirken deutlich präsenter und mit mehr Einsatzkräften im Stadtgebiet unterwegs sein. Die Weichen dafür hat die Stadt Hamm mit zehn Neueinstellungen gestellt und in dem Zug die Arbeit des KOD neu ausgerichtet. Ab dem 1. April nehmen die zehn neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KOD ihren Dienst auf – und werden sofort die neu geschaffenen Bezirks-Teams des KOD unterstützen. „Die stärkere Verortung des Kommunalen Ordnungsdienstes in den einzelnen Bezirken ist ein sinnvoller und folgerichtiger Schritt: Wir schaffen feste Strukturen mit konkreten Ansprechpartnern im KOD, die ‚ihren‘ Bezirk mit seinen Problemlagen, Stärken und Schwächen genau kennen. Das erleichtert die Zusammenarbeit mit den Akteuren im Bezirk und wir können ordnungsbehördliche Maßnahmen zielgerichteter und effektiver durchführen“, erklärt Oberbürgermeister Marc Herter. Die Arbeit des KOD ist in den vergangenen Jahren immer komplexer geworden – und mittlerweile weit mehr als die Kontrolle und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten. „Das Sicherheitskonzept im Bahnhofsquartier ist hier beispielhaft: Der KOD ist präventiv und koordinierend im Einsatz. Es geht nicht um Ahndung, sondern um die Bewältigung von Problemlagen der Menschen“, führt der Oberbürgermeister aus. „Das drückt sich in den Neueinstellungen und der Neuausrichtung aus.“ 

Weitere Einstellungen
In allen Stadtbezirken werden deshalb dezentrale Teams eingesetzt, die ab April von den neuen Kolleginnen und Kollegen unterstützt werden. Die Bezirks-Teams werden dabei durch flexible Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergänzt, die bei Bedarf in den Bezirken unterstützen.
In Folge soll der KOD noch weiter aufgestockt werden: In der zweiten Jahreshälfte und im Frühjahr 2022 sollen jeweils bis zu sieben zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt werden. Diese Einstellungen sollen über das Sozialgesetzbuch II gefördert werden. 

Tägliche Praxis
Im Zuge der Aufstockung wird auch die Qualifizierung der neuen Kolleginnen und Kollegen im Kommunalen Ordnungsdienst neu aufgestellt. „Es gibt nach wie vor keinen gesetzlichen Rahmen für die Ausbildung im Ordnungsdienst. Deshalb haben wir eine eigene Qualifizierungs-Struktur entwickelt, in der den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die notwendigen Kenntnisse umfassend und strukturiert beigebracht werden: in erster Linie Verwaltungs- und Ordnungsrecht, aber auch Erste Hilfe, Deeskalation und Betretungsrechte – konkret auf die tägliche Praxis der Kolleginnen und Kollegen abgestimmt“, verdeutlicht Ordnungsdezernent Jörg Mösgen. 

Razzia im Bahnhofsviertel Hamm

© Thorsten Hübner

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