08.09.2016

Esche

Botanischer Name: Fraxinus excelsior
Familie: Ölbaumgewächse
Wuchs: Stämme von 1 m Dicke, kugelige Krone
Höhe: bis zu 40 Meter
Fruchtart: Nussfrüchte
Alter: 250 bis 300 Jahre

Wissenswertes zur Esche

Neben Buche und Eiche gehört diese Baumart zu den wichtigsten Laubnutzhölzern in Mitteleuropa. Sie ist ein kräftiger und eindrucksvoller Baum mit einer Höhe bis zu 40 Metern. Das Holz der Esche ist besonders zäh, elastisch und splittert selten. Deshalb wird es sehr häufig zum Bau von Turngeräten, Werkzeugstielen und Möbelstücken verwendet. Aufgrund ihrer Elastizität wurde sie in vergangenen Zeiten zu Lanzen, Speeren und Pfeilen weiterverarbeitet. Da ihr Holz relativ empfindlich gegenüber Nässe ist, wird es selten im Freien verwendet.

Selbst in der griechischen Mythologie ist die Rede von der Verwendung dieses Holzes als Waffenholz. Dem zur Folge, soll Achilles den trojanischen Helden Hector, in der Schlacht um Troja, mit einem Eschenspeer getötet haben.

In der nordischen Mythologie wird Welt von einer großen Esche getragen, welche „Yggdrasil“ genannt wird. Nach der Edda-Sage wurden Mann (Aks) und Frau (Embla), durch die Götter, aus einer Esche beziehungsweise einer Ulme erschaffen.

Noch Anfang des 20. Jahrhunderts war Eschenlaub ein wichtiges Futtermittel im Winter. Da Heu damals ein sehr seltenes Gut war, wurde im Sommer Eschenlaub geschnitten, getrocknet und für die Fütterung eingelagert.

Auch als Heilmittel hatte die Esche lange Zeit eine große Bedeutung, sie galt als heilbringender Baum. Hildegard von Bingen braute sogar aus Eschenblättern Bier, das „den Magen reinigen und die Brust leicht machen“ sollte. Außerdem wird ihr eine schmerzstillende, fiebersenkende und wundheilende Wirkung zugeschrieben.

Quelle
de.wikipedia.org
baum-des-jahres.de