23.09.2015

Herzlich willkommen!

im LIFE-Projekt Lippeaue, einem EU-Naturschutzprojekt zur naturnahen Umgestaltung der Lippe und ihrer Aue. Unser Markenzeichen – die Rohrweihe – ist Sinnbild für eine intakte Aue mit vielfältigen Lebensräumen und einer reichhaltigen Tier- und Pflanzenwelt. 

Erfolgreicher Abschluss des LIFE-Projektes

Seit Ende Juli 2010 ist das LIFE-Projekt „Lippeaue“ nun offiziell abgeschlossen.

In den letzten fünfeinhalb Jahren wurden im Rahmen des LIFE-Projektes verschiedenste Maßnahmen zur Optimierung der Lippe und ihrer Aue umgesetzt. Ziel des Projektes war es, die Lippeaue als Lebensraum für bedrohte Arten und als Rückhalteraum für Hochwasser zu schützen und zu verbessern. Die Rückkehr seltener Arten wie Uferschwalbe und Weißstorch machen deutlich, dass diese Maßnahmen schon jetzt erste ökologische Erfolge zeigen.

Aber nicht nur für die Tiere und Pflanzen, sondern auch für die Menschen der Stadt Hamm wurden in den letzten Jahren mit einem neuen Wegenetz, Bohlenweg, Lippeauenpfad, Aussichtshügel und Aussichtsturm attraktive Möglichkeiten geschaffen, um sich in der Lippeaue zu erholen und die vielfältige Natur hautnah zu erleben.

Die Projektpartner Stadt Hamm, Lippeverband, Kreis Warendorf und ABU Soest möchten sich an dieser Stelle ganz besonders herzlich für das große Interesse und das enorme Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger sowie der unterschiedlichen Interessensgruppen bedanken! In vielen gemeinsamen Einsätzen und konstruktiven Gesprächsrunden wuchs das LIFE-Projekt Lippeaue in seiner Bedeutung für die Region und genießt aufgrund der Unterstützung unterschiedlichster Akteure heute eine beispielhaft große Akzeptanz. Zum Glück bedeutet das Ende des LIFE-Projektes nicht gleichzeitig das Ende der Renaturierungsmaßnahmen in der Lippeaue. Im letzten Jahr haben die EU und das Land NRW abermals rund 6 Mio. Euro für die Entwicklung der Lippeaue zur Verfügung gestellt. Gemeinsam mit den Projektpartnern Lippeverband, Kreis Warendorf, Kreis Soest und ABU Soest wird die Stadt Hamm bis März 2015 weitere Optimierungsmaßnahmen in der Lippeaue umsetzen.

Wir laden Sie ein, diese Verwandlung der Landschaft und ihrer Bewohner weiterhin zu beobachten und sich aktiv in das neue LIFE+ Projekt einzubringen.

Broschüre über das LIFE-Projekt

Eine Broschüre über das LIFE-Projekt dokumentiert auf sehr anschauliche Weise, wie wieder wertvolle Lebensräume im LIFE-Projektgebiet entstanden sind oder verbessert wurden und welche ökologischen Erfolge während der Projektlaufzeit zu verzeichnen waren.

Auf Anfrage senden wir Ihnen gerne ein gedrucktes Exemplar zu! Sie finden die Broschüre hier auch als PDF-Dokument.

Film über das LIFE-Projekt

Beeindruckende Bilder, interessante Kommentare und stimmungsvolle Luftbilder charakterisieren den Film von Ellen und Ernst Topeters über das LIFE-Projekt Lippeaue. Angefangen im Hammer Osten durch das Gebiet des Kreises Warendorf bis in den Kreis Soest erstreckt sich über ca. 17 Kilometer Länge ein gut erhaltender Komplex von auentypischen Strukturen und Lebensräumen.

Informationstafeln zum LIFE-Projekt

Hier können Sie sich die Informationstafeln, die Sie überall in den Maßnahmenblöcken des LIFE-Projektes finden, bequem von zu Hause aus ansehen.

Der Lippeauenpfad des LIFE-Projektes
Das Bild zeigt eine Schwertlilie

Der "Lippeauenpfad" lädt Sie ein, die neue Wildnis in der Lippeaue zu entdecken. Entlang eines Pfades durch die Oberwerrieser Mersch haben Sie die Möglichkeit, an elf Stationen Wissenswertes über die Tiere und Pflanzen der Lippeaue zu erfahren oder sie sogar mit ein bisschen Glück sogar hautnah zu erleben.

Aussichtsturm im LIFE-Projekt-Gebiet
Das Bild zeigt den Aussichtsturm am Niederwerrieser Weg

Eckhard Uhlenberg, der Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen, hat gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann und Vertretern der Projektpartner einen Aussichtsturm in der Lippeaue eröffnet. Anlass war der Abschluss des LIFE-Projektes Lippeaue und der Start des neuen Projektes unter dem Namen "LIFE+ Projekt Lippeaue". 

Bildnachweis
Hans Blossey,Klaus Lindner
Stadt Hamm, Umweltamt,