31.07.2017

Boden und Bauschutt

Bei Boden und Bauschutt handelt es sich um mineralische Abfälle, die nicht brennbar sind. Bis 1997 wurden diese Abfälle teilweise noch auf der Boden- und Bauschutt-Deponie in Hamm abgelagert, die nun vollständig verfüllt und rekultiviert ist.

Abgabemöglichkeiten
Aufgrund bestehender Behandlungs- und Verwertungsmöglichkeiten wird für Boden und Bauschutt mittlerweile eine hundertprozentige Verwertung erreicht. Eine Abgabemöglichkeit besteht z. B. bei der Boden- und Baustoffaufbereitungsgesellschaft (BBA), die diese Materialien als Recycling-Baustoff aufbereitet und wieder in den Handel bringt.

Aufgrund des bestehenden Verwertungsgebotes werden Boden und Bauschutt aus gewerblicher Herkunft von der Stadt Hamm nicht mehr angenommen. Lediglich Kleinmengen aus privaten Haushalten aus Hamm (bis max. 1 PKW-Anhänger) können auch am Recyclinghof angeliefert werden. Zum Bauschutt gehören neben Steinen, Mauerabbruch auch andere mineralische Stoffe, wie Porzellan und Keramik, also z. B. Toiletten- und Waschbecken. Am Recyclinghof werden Boden und Bauschutt gemeinsam mit Flachglas erfasst, bei welchem es sich ebenfalls um ein mineralisches Material handelt, welches aufgrund seiner Eigenschaften aber nicht in den Altglascontainern gesammelt werden darf. Diese dienen nur für die Sammlung von Hohlglas, also Flaschen und Gläser.

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