Block E
Die durchgeführten Maßnahmen sind in einer Karte zusammengestellt.
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Die Umsetzung der Maßnahmen wurde in einer Bildergalerie festgehalten. Weiter unten finden Sie auch die Bildergalerien für die anderen Maßnahmenblöcke.
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1. Uferentfesselungen
Am Ufer der Lippe wurden die Steinschüttungen entfernt. Dadurch wird die natürliche Dynamik der Lippe wiederhergestellt. Es bildet sich eine strukturreiche Uferlinie mit Steilufern und Flachwasserzonen, die verschiedenen Tier- und Pflanzenarten neue Lebensräume bietet.
2. Anlage von Stillgewässern
Stillgewässer sind Bestandteile der ehemals natürlichen Aue und dienen verschiedenen Amphibien, Libellen, Fischen und Vögeln als Lebensraum. Das am Mollenhof, nördlich der Schmehauser Mersch entstandene Stillgewässer hat eine Fläche von 5000 Quadratmetern. Ein Tiefwasserbereich von bis zu zwei Metern Wassertiefe soll im Winter das Überleben von sich im Teich befindlichen Fischen und Kleinlebewesen sichern. Bei einem Ansteigen der Lippe zu Zeiten des Hochwassers in der feuchten Jahreszeit, wird die Lippeaue überflutet. Es ensteht dadurch ein Kontakt zwischen dem Lippewasser und dem Stillgewässer. Diese Brücke ermöglicht Tieren wie Fischen, Kröten und Fröschen einen Übergang in den See. Ein weiteres Stillgewässer wird im Bereich der Schmehauser Mersch entstehen.
3. Anlage einer Flutmulde
Flutmulden sind natürliche, struktur- und artenreiche Senken in der Landschaft mit einem dauerhaften oder zeitweisen Anschluss an das Gewässer. Durch den Wechsel von vorwiegend nassen zu zeitweise trockenen Lebensräumen sind diese Bereiche ökologisch sehr wertvoll. Bei hohen Wasserständen der Lippe strömt das Wasser in die Flutmulde und damit in die Aue und bleibt nach Rückgang des Hochwassers länger in der Aue und trägt somit zu einer zusätzlichen Vernässung der Flächen bei, es entstehen wichtige Lebensbereiche für bestimmte seltene Tier- und Pflanzenarten.
4. Aufweitung und Anstau von Entwässerungsgräben
Ehemals waren die Grünlandflächen der Aue feucht und standen besonders im Winter häufig unter Wasser. Die Wiesen der Aue verwandeln sich so zeitweise in großen Wasserflächen und werden so vor allem für Wasservögel zu einem attraktiven Aufenthaltsort. Die Aufweitung und der Anstau der bestehenden Entwässerungsgräben soll zur Wiedervernässung der Wiesen und Weiden in diesem Bereich beitragen.
5. Anlage von Fluchthügeln
Die Grünlandflächen in der Schmehauser Mersch sollen künftig durch eine Mutterkuhherde beweidet werden. Um für diese Tieren bei plötzlichen Überschwemmungen trockene Bereiche zu schaffen, werden 2 Fluchthügel angelegt. Die Tiere können sich auf diese Inseln flüchten und werden dort vom Landwirt versorgt oder abgeholt.
Bildergalerien zu der Maßnahmenumsetzung der weiteren Maßnahmenblöcke:
Detailkarte vom Maßnahmenblock A: © Stadt Hamm, Umweltamt
Detailkarte vom Maßnahmenblock B: © Stadt Hamm, Umweltamt
Detailkarte vom Maßnahmenblock C: © Stadt Hamm, Umweltamt
Detailkarte vom Maßnahmenblock D: © Stadt Hamm, Umweltamt





