21.08.2017

Steigende Übernachtungszahlen

Gutes Jahr für Tourismusstandort Hamm

Hamm wird bei Touristen immer beliebter: Das zeigen die jüngsten Halbjahreszahlen der Metropole Ruhr, die für Hamm 53.649 Gästeankünfte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ausweisen. Gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr ist das bei 48.209 Gästeankünften ein Zuwachs von 11,3 Prozent.

Auch bei den Übernachtungszahlen zeigte sich ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr. Konkret stiegen die Übernachtungszahlen von 69.368 im Jahr 2016 auf 77.593 Übernachtungen im Jahr 2017 – und somit um einen Wert von 11,9 Prozent. „Das ist mehr als der doppelte Zuwachs als im Land Nordrhein-Westfalen“, freut sich Ralf Hohoff als Chef des Hammer Stadtmarketings. Die steigende Nachfrage sei vor allem auf Geschäftsleute und die steigende Zahl von Fahrradtouristen zurückzuführen. Auch die Zahl der Auslandsgäste sei nach dem Minus im Vorjahr wieder überdurchschnittlich gestiegen – von 7.870 Übernachtungen in 2016 auf 8.638 Übernachtungen im ersten Halbjahr 2017.

„Die Zahlen zeigen eindeutig, dass es den Bedarf für ein drittes Hotel in zentraler Innenstadtlage gibt: Von den beiden bestehenden Hotels wissen wir, dass die Kapazitäten nahezu voll ausgelastet sind. Zudem stellen wir von Seiten möglicher Hotel-Betreiber ein großes Interesse an Hamm fest“, erklärt Ralf Hohoff. Selbst im direkten Bahnhofsumfeld gebe es eine Auswahl attraktiver Flächen. „Durch die Ansiedlung eines dritten Hotels wird Hamm noch attraktiver für große Konferenzen und Tagungen, so dass am Ende auch die bestehenden Häuser profitieren. Noch immer gibt es Veranstaltungen, die aufgrund fehlender Betten nicht in Hamm stattfinden können – obwohl wir eigentlich alle Argumente auf unserer Seite haben, insbesondere wegen der zentralen Lage“, verdeutlicht Hohoff. Vor diesem Hintergrund sei es das gemeinsame Ziel, schon in naher Zukunft eine gute Lösung zu finden. Weitere Positiv-Effekte erhoffe er sich außerdem vom Radschnellweg RS1, der von Duisburg aus durch das gesamte Ruhrgebiet führe – und in Hamm nahe des Hauptbahnhofs sein Ende finde. „Ich bin der festen Überzeugung, dass der RS1 den einen oder anderen Übernachtungsgast zusätzlich nach Hamm führen wird – insbesondere wenn es uns gelingt, einen guten Anschluss an die bestehenden Radrouten herzustellen.“