02.03.2015

Behinderung und Arbeitsleben

Die Aufgabe der Fachstelle Behinderte Menschen im Beruf im Amt für Soziale Integration nach dem Sozialgesetzbuch, 9. Buch,  ist die Einglie­derung der Schwer­behinderten in das Arbeitsleben und die Sicherung des Arbeitsplatzes.

Der Fachstelle Behinderte Menschen im Beruf berät Arbeitgeber und schwerbehinderte Arbeitnehmer

  • in Kündigungsfällen
  • bei der beruflichen Förderung von Schwerbehinderten
  • in allen sonstigen Arbeitsplatzfragen, die mit der Schwerbehinderung zu tun haben

Arbeitgeber können Zuschüsse bis zur vollen Höhe der entstehenden notwendigen Kosten für folgende Maßnahmen erhalten:

  • für die behindertengerechte Einrichtung und Unterhaltung der Arbeitsstätten einschließlich der Betriebsanlagen, Maschinen und Geräte
  • für die Ausstattung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen mit notwendigen technischen Arbeitshilfen, deren Wartung und Instandsetzung sowie die Ausbildung des Schwerbehinderten im Gebrauch der geförderten Gegenstände
  • für sonstige Maßnahmen, durch die eine möglichst dauerhafte behinderungs­gerechte Beschäftigung Schwerbehinderter in Betrieben und Dienststellen ermöglicht, erleichtert oder gesichert werden kann.
  • Gleiches gilt für die Ersatzbeschaffung oder Beschaffung zur Anpassung an technische Weiterentwicklungen.

Schwerbehinderte können selbst Mittel aus der Ausgleichs­abgabe für folgende Maßnahmen erhalten:

  • für technische Arbeitshilfen -nur Selbstständige und Beamte-
  • zum Kauf eines PKW` s und dessen behinderungs­gerechte Ausstattung zur Erreichung des Arbeitsplatzes (einkommens­abhängige Zuschussmöglichkeit ) -nur Selbstständige und Beamte-
  • zur Erlangung der wirtschaftlichen Selbstständigkeit
  • zur Beschaffung, Ausstattung und Erhaltung einer behinderungs­gerechten Wohnung
  • zur Teilnahme an Maßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung beruflicher Kenntnisse und Fertigkeiten