Erfolgreiche erste Fachkonferenz
Auf dem Weg zur "Fair Trade Town"
Die Weichen sind gestellt: Hamm möchte Fair Trade Town werden. Die Stadt nimmt damit eine Initiative der FUgE auf und hat bereits beim ersten Treffen eine Steuerungsgruppe gegründet. „Wir möchten mit gutem Beispiel vorangehen“, sagte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann.
„Es braucht nicht viel, um einen Beitrag für Gerechtigkeit zu leisten“, erklärte der OB. Um Fair Trade-Stadt zu werden, müssen fünf Kriterien erfüllt werden, die Kampagnenleiterin Kathrin Bremer den rund 40 Interessierten erläuterte: Nach dem erfolgreichen Ratsbeschluss Anfang März, bei öffentlichen Veranstaltungen auf Fair Trade-Produkte zu setzen, wird offiziell eine Steuerungsgruppe bestimmt. Anschließend müssen in Hamm mindestens 29 Einzelhändler und 15 Gastronomie-Betriebe gefunden werden, die künftig faire Produkte in ihr Sortiment aufnehmen. Neben regelmäßigen Berichterstattungen in lokalen Medien müssen zudem öffentliche Einrichtungen Fair Trade-Produkte anbieten. Fuge-Vorsitzender Dr. Karl Faulenbach ist für Hamms Bewerbung zur „Fair Trade Town“ optimistisch: „Die tolle Resonanz für unsere Auftaktveranstaltung zeigt das breite Interesse.“ Es gebe in Hamm zahlreiche Akteure, die sich bereits für faire Produkte einsetzen würden, sodass dieses Potenzial gebündelt und ausgeschöpft werden müsse, erklärte Faulenbach. Ähnlich sieht es Hunsteger-Petermann, der gleichzeitig um breite Unterstützung für die Kampagne wirbt: „Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen in unserer Stadt diesen Weg mitgehen: Unternehmer, Einzelhändler, Betreiber von Restaurants, Cafés und Einzelpersonen.“




















