28.08.2011

Bundesfreiwilligendienst für Arbeit im Naturschutz

Bundesfreiwilligendienst für Arbeit im Naturschutz

Seit 1990 hat das Umweltamt insgesamt knapp 80 Zivildienstleistende beschäftigt. Nach Abschaffung der Wehrpflicht und des Zivildienstes werden ab dem 1. Juli 2011 Bundesfreiwillige beschäftigt.
Der Zivildienst im Umweltamt hat eine lange Tradition. Seit 1990 hat das Umweltamt insgesamt knapp 80 Zivildienstleistende beschäftigt.
Damit ist jetzt Schluss: Ab dem 1.Juli wird beim Umweltamt aus der Pflicht eine Freiwilligkeit, aus dem Zivildienst der Bundesfreiwilligendienst. "Natürlich ist das ein Einschnitt, der uns vor eine Herausforderung stellt", räumt Tobias Garske vom Umweltamt der Stadt Hamm ein. Er ist aber zugleich überzeugt, dass die Arbeit im Umweltamt auch für junge Menschen im Bundesfreiwilligendienst so interessant ist, dass sich neue junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden. "Die Einsatzbereiche sind vielseitig und abwechslungsreich" erklärt er. Sie reichten von der Reparatur von Amphibienschutzzäunen über die Mitarbeit bei Veranstaltungen wie den Pflanzungen im Hochzeitswald oder der Terraristika bis hin zu Pflegearbeiten im LIFE+-Projektgebiet.
Auch wenn noch nicht alles endgültig geregelt ist, steht bereits fest, dass der Freiwilligendienst weitaus flexibler als der Zivildienst ist. Der neue Freiwilligendienst beim Umweltamt steht nicht mehr nur für junge Männer offen, sondern bietet Männern und Frauen zwischen 18 und 65 Jahren eine Chance zum Einsatz. Auch die Einsatzdauer ist individuell regelbar, sie reicht von neun Monaten bis zu zwei Jahren. Der Freiwilligendienst kann sogar in Teilzeit geleistet werden (mindestens 20 Wochenstunden).
Die Aufwandsentschädigung wird sich an den Vorgaben des künftigen Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben orientieren. Außerdem zahlt das Umweltamt Verpflegungskosten und Fahrtkosten aus. Auch Sozialversicherungsbeiträge werden übernommen.
Besonders interessant dürfte der Freiwilligendienst auch für umweltinteressierte Abiturienten sein. So können sie etwa Wartezeiten bis zum Beginn des Studiums sinnvoll und interessant überbrücken. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass der Freiwilligendienst als Praktikum für ein eventuelles späteres Studium anerkannt wird.
Wer Interesse am Freiwilligendienst im Umweltamt der Stadt Hamm hat, kann sich bei Tobias Garske unter der Rufnummer 02381/17-7113 oder der E-Mail-Adresse garske@stadt.hamm.de informieren.

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