Stadtempfang fest in Kinderhand

Der Stadtempfang 2012 der Stadt Hamm war bunt, abwechslungsreich und fest in Kinderhand: Im Mittelpunkt des Abends standen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule „Im grünen Winkel“, die den Stadtempfang maßgeblich mit gestaltet haben. Sehr zur Freude von Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann und den rund 600 Gästen am Aschermittwoch im Kurhaus.


In seiner Begrüßungsrede dankte Hunsteger-Petermann insbesondere Klassenlehrerin Jutta Schneeweis-Schröer und ihrer Klasse 4b der Grundschule „Im grünen Winkel“ für das Engagement beim diesjährigen Stadtempfang: „Lampenfieber scheint für euch ein Fremdwort zu sein, denn ihr alle habt beeindruckende Auftritte gezeigt. Das verdient große Anerkennung.“ Neben netten Worten erhielten die 25 Jungen und Mädchen einen Maximare-Gutschein für die ganze Klasse als Dankeschön vom Oberbürgermeister. Das Stadtoberhaupt dankte den Viertklässlern allerdings nicht nur für ihr Engagement, sondern auch für die intensive Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen Hamms im Unterricht. Durch Lob, Anregungen und Verbesserungsvorschläge der Kinder wisse man, wie Hamm aus Sicht der Kinder wirke, erklärte der OB. „Wir sind froh über eure Vorschläge und nehmen die sehr ernst. Natürlich können wir nicht alle Wünsche erfüllen, aber wir geben unser Bestes“, versprach Hunsteger-Petermann den kleinen Hauptdarstellern.

Mehr Verkehrshelfer, eine Kino-Aufsicht für Popcornwerfer und Ruhestörer im Cineplex, größere Spielplätze, bessere Busverbindungen beim morgendlichen Schulweg, hellere Laternen, mehr Kinderthemen in den Lokalmedien oder freier Eintritt für Kinder im Museum – die Liste der Kinderwünsche war lang. Zumindest einen Wunsch konnten die rund 600 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Bürgerschaft, Nachbarkommunen und Partnerstädten den Grundschülern direkt zusichern: ein möglichst großer Erlös bei der zukünftigen Versteigerung von Huhn „Schantall“. Das Kunstwerk hatten die Schülerinnen und Schüler für die Aktion „Kunsthühner-NRW“ zu Gunsten bedürftiger Kinder angefertigt. Passend dazu hatten die Kinder einen eigenen Huhn-Rap gedichtet, den sie den begeisterten Gästen vortrugen.