21.03.2016

„Flüchtlingsreport“ vorgestellt

Probleme aufgreifen und Vorurteile entkräften

In einem gemeinsamen Pressetermin hat Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann zusammen mit den Vorsitzenden der vier Ratsfraktionen den ersten „Flüchtlingsreport“ der Stadt Hamm vorgestellt. Der Flüchtlingsreport soll die Hammer Bürgerinnen und Bürger über aktuelle Entwicklungen, Sachstände und Vorurteile aufklären und wird ab Montag, 21. März, an alle Haushalte in Hamm verteilt.

Flüchtlingsreport 
v.l.n.r.: Judith Schwienhorst, Reinhard Merschhaus, Thomas Hunsteger-Petermann, Dennis Kocker und Alisan Sengül

In der Karwoche (vom 21. bis zum 24. März) werden die knapp 55.000 Broschüren mit der Deutschen Post verteilt. „Es geht uns nicht um PR“, stellt Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann klar: „Wir wollen die Hammer Bevölkerung mit dem Report über die Flüchtlingssituation unterrichten – und gleichzeitig Probleme aufgreifen und Vorurteile entkräften. Der Report ist eine von mehreren Maßnahmen, mit denen wir gemeinsam für Toleranz und Verständnis werben wollen.“ In diesem Jahr sind voraussichtlich zwei bis vier Ausgaben des „Flüchtlingsreports“ geplant. Die nächste Ausgabe soll rund um die Sommerferien erscheinen. „Mit dem Flüchtlingsreport versuchen wir, uns den Fragen zu nähern, die die Leute beschäftigen. Wir müssen genau hinhören und aufgreifen, was die Menschen an Informationen benötigen“, schildert der Oberbürgermeister die Zielsetzung des Flüchtlingsreports.

Stimmen zum Flüchtlingsreport:

Judith Schwienhorst (CDU): „Die größte Gefahr ist Unwissenheit und der wollen wir entgegenwirken. Im Flüchtlingsreport kann jeder die Antworten auf seine Fragen zur Flüchtlingssituation finden.“

Dennis Kocker (SPD): „Wir wollen keine Hetze gegen Flüchtlinge, sondern Aufklärung. Das ist uns mit dem Report gut gelungen.“

Reinhard Merschhaus (Bündnis 90/ Die Grünen): „Mit dem Flüchtlingsreport wollen wir die Fragen aus der Bevölkerung so behandeln, dass so viele Menschen wie möglich in der aktuellen Situation mitziehen.“

Alisan Sengül (Die Linke): „Wir haben gemeinsam die Probleme angenommen und gemeinsam Lösungen gefunden. Das zeigt ganz deutlich: In Hamm ist kein Platz für Rassismus.“ 

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