06.02.2018

Schöffenwahl

Ehrenamtliche Richter gesucht!

Die Wahl von Hammer Bürgerinnen und Bürgern zu ehrenamtlichen Richtern der Strafrechtspflege beim Landgericht Dortmund bzw. beim Amtsgericht Hamm für die Amtsperiode 2019 bis 2023 steht an – sowohl für den Jugendbereich als auch für den Erwachsenenbereich.

Für den Erwachsenenbereich werden 93 Schöffinnen und Schöffen benötigt, für den Jugendbereich 45 Jugendschöffinnen und Jugendschöffen. Die Wahl erfolgt durch einen Ausschuss beim Amtsgericht Hamm auf der Grundlage zweier Vorschlagslisten, die der Rat bzw. der Kinder- und Jugendhilfeausschuss der Stadt Hamm beschließen werden. Alle  Schöffinnen und Schöffen sind wie Berufsrichter nur dem Gesetz verpflichtet und in ihrem Amt nicht an Weisungen gebunden. Sie werden voraussichtlich zu etwa 12 ordentlichen Sitzungstagen im Jahr herangezogen.

Einzelheiten zu den Voraussetzungen und allgemeine Informationen sind zu finden auf der speziell für die Schöffenwahl eingestellten Homepage des Bundesverbandes ehrenamtlicher Richterinnen und Richter e. V. – Deutsche Vereinigung der Schöffinnen und Schöffen (s. u.). Interessierte Bürgerinnen und Bürger können hier nachlesen, ob sie die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Schöffentätigkeit erfüllen. Wer wählbar ist und als ehrenamtlicher Richter der Strafrechtspflege eingesetzt werden möchte, kann sich bis zum 07.03.2018 bei der Stadt Hamm  entweder für den Jugend- oder für den Erwachsenenbereich melden.

Wer Jugendschöffe oder Jugendschöffin werden möchten, kann sich an das Jugendamt der Stadt Hamm (Caldenhofer Weg 159, 59063 Hamm) wenden. Sofern Interesse am Amt im Erwachsenenbereich besteht, ist das städtische Rechtsamt der richtige Ansprechpartner (Caldenhofer Weg 2, 59065 Hamm). Ihr Ansprechpartner im Jugendamt ist Herr Bachtrop (Tel. 17-6211), im Rechtsamt sind es Frau Küching (Tel. 17-7022) und Frau Dähne (Tel. 17-7025). Vorbereitete Anmelde-Vordrucke können unten auf dieser Seite herunter geladen werden. Vollständig ausgefüllt und unterschrieben sind sie dann an die oben genannten Adressen zu schicken. Der Schöffen-Wahlausschuss wird seine Entscheidung voraussichtlich im September/Oktober 2018 treffen.