16.07.2017

Sonntagsgespräch an der Kanalkante

„Das ist die Ideallösung“

Mehr als 100 Teilnehmer sind der Einladung des OB zum Sonntagsgespräch gefolgt. Im Mittelpunkt standen der Erlebensraum Lippeaue, die Kanalkante und spannende Ideen.

Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann lädt zum Sonntagsgespräch zum Thema Kanalkante ein

Ausgangspunkt des Sonntagsgespräches war das Gymnasium Hammonense. Die Wahl ist nicht zufällig auf die Schule nahe des Kanals gefallen: Im Fokus des ersten Teils des Sonntagsgesprächs stand die Entwicklung der Kanalkante – und damit ganz aktuell der Bau des neuen Wassersportzentrums. Das wird teilweise auf dem Gelände des heutigen Sportplatzes des Hammonense-Gymnasiums seinen Platz finden. „Die Lösung, dass die Boote unterirdisch und damit auf Höhe des Kanals gelagert werden, finde ich nach wie vor genial“, unterstrich der Oberbürgermeister den innovativen Ansatz der Planungen. „So haben wir oberirdisch den nötigen Platz für eine offene Gastronomie. Das ist für Vereine und Öffentlichkeit die Ideallösung.“ Den Bau des Wassersportzentrums sieht Thomas Hunsteger-Petermann als Initialzündung für spannende Entwicklungen des wassernahen Innenstadtbereichs. „Wir haben mit Lippe und Kanal ein riesiges Potential für Erholung, Freizeit und Gastronomie. In der Entwicklung dieses Bereiches besteht aktuell noch ein dickes Defizit. Wir wollen die Menschen ans Wasser bringen. Der Bau des Wassersportzentrums mit seiner offenen Gastronomie bietet dafür einen vielversprechenden und hochwertigen Aufschlag.“ Der Oberbürgermeister nutzte die Gelegenheit dann auch dazu, gemeinsam mit seinen Gästen verschiedene zentrale Punkte wie den Sportplatz des Gymnasium Hammonense und die Kanalkante entlang der bestehenden Vereinsheime zu begehen. Die Gesprächsteilnehmer zeigten reges Interesse an den bevorstehenden Entwicklungen und machten von der Möglichkeit Gebrauch, ihre Fragen und Wünsche für die zukünftige Gestaltung der Kanalkante anzubringen.

Eindrucksvolle Verbindung von Ökologie und Erholung

In unmittelbarer Nähe, allerdings auf der nördlichen Seite von Kanal und Lippe, befindet sich das Projektgebiet für den „Erlebensraum Lippeaue“. Rund 195 Hektar umfasst das Projektgebiet, das Ökologie, Freizeit und das Erleben von Natur auf eindrucksvolle Art verbinden soll. Auch den kommenden Erlebensraum haben sich der Oberbürgermeister und seine Gäste vor Ort angeschaut. Projektleiter Dr. Oliver Schmidt-Formann aus dem Umweltamt der Stadt Hamm hat unmittelbar auf dem Gebiet des geplanten Erlebensraums erläutert, wo und warum die verschiedenen Projektbausteine wie Erlebnisbauernhof, Uferentfesselung und die Anlage einer neuen Lippeschlinge entstehen sollen. „Der Erlebensraum Lippeaue ist die nahtlose Fortsetzung der erfolgreichen Life-Projekte“, erklärte Dr. Schmidt-Formann. „Diese wurden schon großartig von den Menschen angenommen. Mit dem Erlebensraum machen wir die Natur noch besser erlebbar – und schaffen ganz neue Erholungsgebiete ganz nah an der Innenstadt.“

Im Oktober geht’s in den Hammer Westen
Nach rund 2 Stunden endete das Sonntagsgespräch. Das nächste Sonntagsgespräch verschlägt Thomas Hunsteger-Petermann und seine Gäste voraussichtlich im Oktober in den Hammer Westen: Hier soll ein neues Stadtteilzentrum errichtet werden.