05.02.2018

Entwürfe für Stadtteilzentrum werden ausgestellt

Aufbruchsstimmung im Hammer Westen

Die siegreichen Entwürfe des Wettbewerbs zum geplanten Neubau des Stadtteilzentrums Weststadt stehen fest. Alle Wettbewerbsbeiträge werden im Februar im Technischen Rathaus ausgestellt.

Entwurf zum Neubau des Stadtteilzentrums Weststadt

Unter neun Beiträgen hat das Preisgericht als Sieger des Wettbewerbs das Büro SCHAMP & SCHMALÖER Architekten Stadtplaner aus Dortmund ausgewählt. In ihrer Begründung lobte die Jury unter Vorsitz von Architekt Dipl.-Ing. Eckhard Scholz aus Senden besonders, dass sich der Entwurf für das Stadtteilzentrum mit der Baukörpermodellierung gut in den städtebaulichen Kontext einfügt. Nach Auffassung der Jury erzeugt der Neubau an der Wilhelmsstraße mit seiner Staffelung der Höhe und der Gebäudeform eine identitätsstiftende Wirkung, die der gewünschten Impulswirkung im Umfeld gerecht wird. Neben dem ersten Preis wurden zwei zweite Preise und eine Anerkennung verliehen. Der erste Preis war mit 21.200 Euro dotiert, die Zweitplatzierten HERBERT HUSSMANN ARCHITEKTEN aus Berlin und berger röcker gork architekten aus Stuttgart erhalten jeweils 13.250 Euro Preisgeld. Die mit 5.300 Euro dotierte Anerkennung wurde dem Büro DEEN architects aus Münster ausgesprochen.

Die siegreichen Entwürfe des Wettbewerbs zum geplanten Neubau des Stadtteilzentrums Weststadt

Ausstellung bis Ende Februar

Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann hat die Ausstellung der eingereichten Entwürfe am 6. Februar eröffnet. Alle eingereichten Arbeiten inklusive der Preisträger des Architektenwettbewerbs werden bis zum 28. Februar im Foyer im Erdgeschoss des Technischen Rathauses (Gustav-Heinemann-Straße 10, 59065 Hamm) ausgestellt. Sie können während der Öffnungszeiten des Technischen Rathauses in Augenschein genommen werden. Der Oberbürgermeister freute sich über die große Anzahl an qualitativ hochwertigen Wettbewerbsbeiträgen. „Dass wir drei Preisträger und eine Anerkennung haben, zeigt schon: Das Niveau des Wettbewerbs war sehr hoch. Das ist eine tolle Nachricht für uns als Stadt und für den Hammer Westen“, erklärte Hunsteger-Petermann.

Städtebaulicher Impuls
„Von der Qualität aller siegreichen Entwürfe sind wir absolut überzeugt. Die Entwürfe setzen das um, was wir uns für das Stadtteilzentrum an der Wilhelmstraße vorgenommen haben: Mit dem neuen, modernen Stadtteilzentrum machen wir einen Aufschlag für eine allgemeine Aufbruchsstimmung im Hammer Westen“, betonte der Oberbürgermeister bei der Verkündung des Jury-Urteils. Welcher Entwurf tatsächlich realisiert wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Die Stadt Hamm wird mit allen Preisträgern im Nachgang des Wettbewerbs ein Verhandlungsverfahren durchführen. Der abgeschlossene Architektenwettbewerb sowie der Grunderwerb an dem Grundstück des ehemaligen Möbelhauses Wiek werden zu 80 Prozent aus Mitteln der Städtebauförderung gefördert. Für den anstehenden Neubau sind EU-Fördermittel beantragt, hier soll der Fördersatz 90 Prozent betragen. „Wir schaffen mit dem neuen Stadtteilzentrum einen attraktiven Ort der Begegnung und setzen gleichzeitig einen wichtigen städtebaulichen Impuls“, erklärte Hunsteger-Petermann. Im Stadtteilzentrum sollen auf einer Fläche von knapp 2.000 Quadratmetern Dienstleistungs- und Beratungsangebote sowie das Stadtteilbüro Hamm-Westen und einen Veranstaltungsraum untergebracht werden. Je nach Ergebnis der Verhandlungen und der Förderanträge ist der Baustart für Anfang 2019 avisiert. „Wir wollen das Stadtteilzentrum in 2020 übergabefertig haben“, unterstreicht der Oberbürgermeister den ehrgeizigen Zeitplan.