16.10.2017

Neues Logo zur Wiedereröffnung

Passend zur Neueröffnung hat das Gustav-Lübcke-Museum auch sein grafisches Erscheinungsbild aufgefrischt und präsentiert sich jetzt mit einem neuen Logo und einer dazu passenden Corporate Identity. „Es war uns wichtig, den vielen Veränderungen im Inneren unseres Hauses auch nach außen ein neues Gesicht zu geben“, erläutert Museumsdirektorin Dr. Friederike Daugelat. „Die Besucher können dann gleich sehen, dass wir uns tatsächlich ganz neu aufstellen und sie auch andere Inhalte bei uns erwarten.“

Zielsetzung war es gleichzeitig, das zwanzig Jahre alte Museumslogo etwas zu modernisieren und besser verständlich zu machen. „Der Fokus sollte auf die Kernaussage gelenkt werden, nämlich: Wir sind das Museum in Hamm. Und das soll jeder auf den ersten Blick erkennen können“, sagt Friederike Daugelat. Das bisherige Logo, das zur Eröffnung des Gebäudes an der Neuen Bahnhofstraße 1993 eingeführt wurde, griff die Architektur des Hauses auf, während der Schriftzug „Gustav-Lübcke-Museum“ eher in den Hintergrund trat. „Wer das Gebäude aber nicht kannte, hat auch das Logo nur schwer verstanden“, führt die Museumschefin aus. „Zudem können viele den Namen Gustav Lübcke nicht einordnen, die Wahrnehmung der Einrichtung bleibt damit vage. Dagegen möchten wir jetzt stärker darauf setzen, dass man das Museum auch außerhalb mit Hamm in Verbindung bringt.“ Das Stadtmarketing begrüßt den neuen Auftritt des Hauses daher ebenfalls. Das neue Logo ist ein reiner Schriftzug, der die Worte „Museum“ und „Hamm“ in den Fokus stellt, als architektonisches Element wird weiter der markante „S“-Flügel des Gebäudes aufgegriffen, das „S“ funktioniert aber auch ohne Ansicht des Hauses als Blickfang im Logo. Das knallige Magenta soll zusätzlich für Aufmerksamkeit sorgen.

Entwickelt wurde das neue Design von der Firma Westpress, die auch eine passende Corporate Identity entworfen hat. So haben der Museumsverein und die Artothek ebenfalls neue Schriftzüge erhalten, die aus dem Hauptlogo des Museums abgeleitet sind. „Es ist für uns zentral, dass sofort deutlich wird, dass alle drei Einrichtungen zusammengehören. Das herausgehobene ,S‘ findet sich deshalb auch in den Logos von Verein und Artothek“, so Friederike Daugelat. „Bei der Artothek wird dadurch gleichzeitig das Wort ,art‘ betont, was natürlich die Kunst hervorheben soll.“ Trotz aller Verbindungen sollen Artothek und Verein auch eigenständig wahrgenommen werden und haben daher mit Violett bzw. Hellgrün eine charakteristische Farbe erhalten. Die neuen Farben werden künftig mit einem neutralen Grau in allen Drucksachen verwendet, die Farbgebung wird aber auch im Inneren des Museums eine wichtige Rolle spielen: „Damit sich die Besucher bei uns besser zurecht finden, haben wir ein Farbleitsystem erarbeitet, dass die einzelnen Abteilungen gut sichtbar voneinander abgrenzt“, ergänzt die Museumsdirektorin. Die Stadtgeschichte greift das Rot aus dem Hammer Stadtwappen auf, das Gelb der Ägyptenabteilung erinnert an Wüstensand, das erdige Orange passt dagegen gut zu den Objekten der Archäologie. Im Ton etwas zurückgenommener, um die oft farbintensiven Bilder nicht zu stören, erscheint der Bereich der modernen Kunst künftig in einem Schlammton, während das Kunsthandwerk auf ein intensiveres Petrol setzt. Die Münzsammlung bleibt Dunkelblau.

„Um die Erreichbarkeit des Hauses zu erhöhen, haben wir jetzt außerdem eine neue, kurze Webadresse: www.museum-hamm.de“, ergänzt Friederike Daugelat. Gleichzeitig wurden auch alle Mailadressen vereinfacht, die allgemeine Adresse lautet nun prägnant: museum@stadt.hamm.de.