27.07.2011

Sonderausstellung vom 04.12.2011 bis 05.02.2012

Verwischte Spuren. Erinnerung und Gedenken an nationalsozialistisches Unrecht in Westfalen – eine biografische Suche

In Westfalen bilden weniger bekannte Lebensläufe die Grundlage des regionalen Gedenkens an die Zeit des Nationalsozialismus. Auf Stolpersteinen, Gedenktafeln, aber auch in Straßen – sowie Schulnamen werden sie besonders sichtbar. In den NS-Gedenkstätten und Museen werden ihre Lebensläufe erforscht und didaktisch vermittelt. Die Ausstellung wird einige dieser Menschen vorstellen und ihre individuellen Lebenswege nachzeichnen. Sie stehen repräsentativ für die Schicksale Vieler, oft Namenloser. Einige von ihnen sind in der Region aufgewachsen und haben auch den größten Teil ihres Lebens hier verbracht. Die Präsentation wird im Jahr 2011 und 2012 an verschiedenen Orten in Westfalen zu sehen sein. Sie entsteht in Zusammenarbeit mit NS-Gedenkstätten in der Region. Ergänzend zu diesem allgemein westfälischen Ansatz erarbeitet die stadtgeschichtliche Abteilung des Gustav-Lübcke-Museums eine fotografische Darstellung von ausgewählten Lebensläufen von Bürgern aus der Stadt Hamm, die exemplarisch stehen können für die Vielfalt gesellschaftlicher Verortung der Biografien von Tätern, Opfern, Mitläufern und Nutznießern.

 

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem LWL – Museumsamt Münster.

Sonderausstellung:
Verwischte Spuren. Erinnerung und Gedenken an nationalsozialistisches Unrecht in Westfalen – eine biografische Suche

04.12.2011 – 05.02. 2012

Eintrittspreise:
Erwachsene: 5,00 Euro
Ermäßigte: 3,00 Euro
Familienkarte: 11,00 Euro