10.07.2017

Sonderausstellung: 16. Juli bis 15. Oktober 2017

100 Jahre Sammlung Gustav Lübcke

Vor 100 Jahren gelangte die umfängliche Universalsammlung des Sammlers und Kunst- und Antiquitätenhändlers Gustav Lübcke (1868 – 1925) mit abertausend kunst- und kulturgeschichtlichen Objekten in den Besitz der Stadt Hamm. Zu dem Epoche übergreifenden Konvolut gehören Möbel, Glas, alle Arten von Keramik, Textilien und Metallarbeiten. Auch handwerkliches Gerät und volkskundliche Gegenstände, historische Bücher und Münzen sind darin enthalten. Weitere Komponenten der Kollektion bilden Skulpturen, Gemälde und Arbeiten auf Papier. Sowohl die narrativen Scherenschnitte, ein typisches Kleinod des 19. Jahrhunderts, als auch die kleinen Pretiosen aus dem Bereich Schmuck und Miniaturdarstellung stellen besondere Funde dar. 

Im Jubiläumsjahr zeigt das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Sammlung Lübcke und als Würdigung an den Stifter eine Sonderausstellung mit rund 400 Exponaten, die einen Querschnitt des außergewöhnlich reichhaltigen Fundus bietet. Für die Ausstellung ist das, was derzeit in den verschiedenen Abteilungen der Dauerausstellungen im Museum verstreut ist, zusammengeführt worden. Dazu kommen zahlreiche lange nicht gezeigte Stücke aus dem Archivbestand, die nun in neuem Glanz erstrahlen. Sichtachsen offenbaren immer wieder die komplexe Vielfalt auf einen Blick. Die Schau ruft nicht nur die Bedeutung der gestifteten Sammlung in das Bewusstsein, sondern auch das beachtliche Wirken des Sammlers, Kunsthändlers und Museumsdirektors Gustav Lübcke in Erinnerung. 

Bilder von der Ausstellungseröffnung finden Sie unter

 http://www.hamm-blicke.de/Hereinspaziert/index.html

 

 

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