26.10.2017

RuhrKunstNachbarn

Das Licht malt! Kostenloses Programm für Schulklassen

RuhrKunstNachbarn: Gustav-Lübcke-Museum Hamm - Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna

„Das Licht malt“
Wo gibt es Licht in der Stadt und welche Funktion hat es dort? Kann Licht auch zu einem Kunstwerk werden? Licht im öffentlichen Raum und als künstlerisches Material sind zentrale Themen der Workshops. Urbane Lichtquellen und Lichtkunst werden im Ausstellungsgespräch hinsichtlich ihrer inszenatorischen und medialen Wirkung untersucht. In den unterschiedlichen Lichtquellen im Stadtraum und den ausgestellten Installationen zeigen sich der vielfältige Einsatz und die unterschiedliche Wirkung von Licht. Vom Schein des Feuers in dunklen Höhlen über die Neonröhre bis hin zu leuchtenden Malereien wird die Geschichte des Lichts auf umfangreiche Weise abgebildet und besprochen. In der Auseinandersetzung mit der Feuerkunst des Malers Otto Piene fertigen die Schülerinnen und Schüler Lichtcollagen und gestalten eigene Miniatur­Licht­Räume.

RuhrKunstNachbarn – Ablauf, Planung und Kontakt

Die Workshops finden bis Dezember 2018 statt und sind auf die Dauer von zwei Stunden angelegt. Überschreitet die Klassenstärke die Anzahl von 25 Schülerinnen und Schüler, wird die Klasse vor Ort getrennt und es finden zwei parallele Workshops statt. Buchungen können ab sofort vorgenommen werden. 
Informationen zum genauen Ablauf, der Terminfindung und zur Buchung erhalten Sie ausschließlich über das zentrale Projektbüro:


RuhrKunstNachbarn
Projektbüro im Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen


E-Mail ruhrkunstnachbarn@ruhrkunstmuseen.com
T +49 (0)201.88 45 174 oder +49 (0)201. 88 45 327

Telefonische Servicezeiten montags und donnerstags

 

RuhrKunstNachbarn – Museumsbesuch trifft Urbanes Lernen

An dem groß angelegten Projekt beteiligen sich 18 der 20 RuhrKunstMuseen, dabei bilden jeweils zwei Häuser eine Partnerschaft und bieten ein aufeinander aufbauendes Vermittlungskonzept mit Workshops zu einem gemeinsamen Thema.
RuhrKunstNachbarn ermöglicht eine intensive Begegnung mit Kunst und urbanem Raum über die Grenzen der Heimatstadt hinaus, um sowohl die kulturelle Vielfalt als auch die Diversität innerhalb der Region erfahrbar zu machen.


Das Projekt sieht zwei Museumsbesuche an zwei Tagen vor – zunächst wird das Kunstmuseum der Heimatstadt besucht, danach ein benachbartes RuhrKunstMuseum.
Neben dem Museumsbesuch spielt die Erkundung des Stadtraums eine wichtige Rolle. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, sich mit der eigenen und der gesellschaftlichen Identität auseinanderzusetzen sowie Bedingungen des Zusammenlebens, des städtischen Lebens und Lernens wahrzunehmen.


Der Besuch des Museums in der Nachbarstadt bedeutet immer auch ein Verlassen des eigenen, bekannten Stadtviertels. Die Kinder und Jugendlichen erweitern dadurch ihren Aktionsradius, lernen andere Städte des Ruhrgebiets kennen und erhalten eine Vorstellung über die kulturellen Möglichkeiten in ihrer unmittelbaren Nähe. RuhrKunstNachbarn möchte langfristig Stadtgrenzen öffnen und dazu einladen, diese regelmäßig zu überschreiten.


Die Workshops richten sich an Schulklassen aller Altersstufen und Schulformen, dabei kommen zeitgemäße und speziell für dieses Projekt entwickelte Methoden der Kunstvermittlung zum Einsatz, die Kinder und Jugendliche und deren Lebenswirklichkeit direkt einbeziehen.


Besonders Schulen, die noch keine Verbindungen zu den einzelnen RuhrKunstMuseen pflegen, möchten wir zur Teilnahme am Projekt RuhrKunstNachbarn einladen. Hier sollen vor allem die Kinder und Jugendlichen angesprochen werden, die über ihr Elternhaus keinen oder nur einen sehr geringen Zugang zu kultureller Bildung erhalten.

RuhrKunstNachbarn – Kosten und Partnerschaften

Der Eintritt in die beiden Museen sowie die Teilnahme an den Workshops sind für alle Schülerinnen und Schüler sowie zwei begleitende Lehrpersonen kostenlos. Alle Materialien, die für die Arbeit im Stadtraum und im Museum erforderlich sind, werden ebenfalls kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zum Abschluss erhalten die Schulklassen ein Zertifikat über ihre Teilnahme am Projekt RuhrKunstNachbarn.


Schulen können nur Workshops buchen, die das Museum der Heimatstadt mit einbeziehen. Sollten Schulen außerhalb der Partnerstädte an einer Teilnahme interessiert sein, wählen sie das Tandem mit dem nächstgelegenen Museum.